Wie erwartet, hatte sich das Feld bei der Rundung der Westspitze Englands zusammengeschoben, die ersten 20 Yachten gingen praktisch in zwei Meilen Abstand um Lands End herum. Fast das gesamte Feld parkte dort in der Flaute zeitweilig ein. Die Crew von “Think Big, Think Social” lag da noch auf Platz drei, doch im Flautenpoker der Landabdeckung erwischten sie den weiter nördlich einsetzenden Wind etwas später und verloren Boden auf die führende “Alla Grande Pirelli” des Italieners Ambrogio Beccaria und seines französischen Co-Skippers Kevin Bloch. Mittlerweile haben sich Burke und Fink allerdings von Platz 13 schon wieder auf den 11. Platz vorgearbeitet. In etwa einer Stunde dürften sie die Wegmarke Tuskar Rock vor Irland runden, bevor es dann downwind um den legendären Leuchtturm von Fastnet Rock geht. Danach nimmt das Feld Kurs zurück zur Normandie.
Für die beiden jungen Class-40-Rookies wäre ein Platz unter den Top 10 sicherlich ein Riesenerfolg, der auch die Suche nach einem großen Titel-Sponsor vereinfachen würde, den das Duo noch braucht. Zwar ist die diesjährige Saison mit dem Highlight des Double-handed-Transatlantik-Rennens Transat Jacques Vabre gesichert, doch für die langfristige Entwicklung des Bootes und des Teams ist ein Partner vonnöten. Da die Class 40 eine der Klassen mit der höchsten Leistungsdichte weltweit ist, wäre eine gute Platzierung beim Normandy Channel Race eine sehr starke Performance.
Der Race-Tracker vom Veranstalter wird alle 15 Minuten aktualisiert, zum Tracker geht es hier.

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