Normandy Channel RaceDas Class-40-Duo kämpft um den Anschluss

Andreas Fritsch

 · 06.06.2023

Normandy Channel Race: Das Class-40-Duo kämpft um den AnschlussFoto: Andreas Lindlahr
Das Duo Lennart Burke und Melwin Fink bei einem Segeltermin in diesem Jahr mit der YACHT
Normandy Channel Race: Nach einem Top-Start unter den ersten Dreien mussten Burke/Fink gestern nach der Rundung von Lands End Federn lassen, der Rückstand zur Spitze beträgt nun sieben Meilen

Wie erwartet, hatte sich das Feld bei der Rundung der Westspitze Englands zusammengeschoben, die ersten 20 Yachten gingen praktisch in zwei Meilen Abstand um Lands End herum. Fast das gesamte Feld parkte dort in der Flaute zeitweilig ein. Die Crew von “Think Big, Think Social” lag da noch auf Platz drei, doch im Flautenpoker der Landabdeckung erwischten sie den weiter nördlich einsetzenden Wind etwas später und verloren Boden auf die führende “Alla Grande Pirelli” des Italieners Ambrogio Beccaria und seines französischen Co-Skippers Kevin Bloch. Mittlerweile haben sich Burke und Fink allerdings von Platz 13 schon wieder auf den 11. Platz vorgearbeitet. In etwa einer Stunde dürften sie die Wegmarke Tuskar Rock vor Irland runden, bevor es dann downwind um den legendären Leuchtturm von Fastnet Rock geht. Danach nimmt das Feld Kurs zurück zur Normandie.

Für die beiden jungen Class-40-Rookies wäre ein Platz unter den Top 10 sicherlich ein Riesenerfolg, der auch die Suche nach einem großen Titel-Sponsor vereinfachen würde, den das Duo noch braucht. Zwar ist die diesjährige Saison mit dem Highlight des Double-handed-Transatlantik-Rennens Transat Jacques Vabre gesichert, doch für die langfristige Entwicklung des Bootes und des Teams ist ein Partner vonnöten. Da die Class 40 eine der Klassen mit der höchsten Leistungsdichte weltweit ist, wäre eine gute Platzierung beim Normandy Channel Race eine sehr starke Performance.

Stand des Rennen gegen 10 Uhr heuteFoto: Normandy Channel RaceStand des Rennen gegen 10 Uhr heute

Der Race-Tracker vom Veranstalter wird alle 15 Minuten aktualisiert, zum Tracker geht es hier.


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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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