| Thema | Darum geht es |
| SailGP Sassnitz | Rekorde, Rennen und die Perspektive des deutschen Teams beim Heimspiel vor Rügen |
| Hanse 461 | Exklusivtest der überarbeiteten Fahrtenyacht aus Greifswald |
| Hydrogeneratoren | Zehn Systeme im Vergleich: Ertrag, Funktion und Kosten |
| Gardasee | Spätsommertörn mit Segeln und Kulinarik rund um Riva |
| Yachten des Jahres | 21 nominierte Boote im Wettbewerb um Europas Bootsbau-Oscar |
| Regelkunde | Dritter Teil der Serie: Welche Schiffe haben wann Vorrang? |
Der SailGP hat sich vor Sassnitz erneut als Regatta zum Zuschauen erwiesen. Die F50-Katamarane flogen dicht vor den Tribünen über den Kurs, 15.000 Zuschauer erlebten zwei Tage mit Sonne, Regenbogen und viel Wind. Das französische Team erreichte dabei 107,63 Kilometer pro Stunde. Auch Team Germany setzte mit 104,6 Kilometern pro Stunde ein Ausrufezeichen und gewann zwei Rennen.
Der Heftreport blickt hinter die Resultate: Wie erlebte die deutsche Crew die Rennen? Welche Entscheidungen machten den Unterschied? Und warum eignet sich Sassnitz so gut als Bühne für die Segel-Formel 1? Die aktuelle Online-Analyse “Sassnitz bleibt die Rekordpiste” liefert dazu den Hintergrund zum schnellsten Wochenende der SailGP-Geschichte.
Die Hanse 461 tritt die Nachfolge der erfolgreichen 460er an. Die Greifswalder Werft hat ihr 14-Meter-Modell in vielen Bereichen überarbeitet: Das Heck ist größer, die Badeplattform wird zum Beach Club, ein festes Hardtop ist verfügbar und unter Deck stehen acht Kabinenlayouts zur Wahl.
Im Exklusivtest klärt die YACHT, ob diese Änderungen den Fahrtencruiser tatsächlich voranbringen. Es geht nicht nur um mehr Ausstattung und Auswahl, sondern um die entscheidende Frage auf dem Wasser: Wie segelt die neue 461, wie lässt sie sich bedienen und wie sinnvoll sind die Details im Alltag? Erste Eindrücke und Bilder des Testboots gibt es online: Hanse 461 im YACHT-Test.
Autarkie an Bord bleibt ein wichtiges Thema, besonders für Langfahrtcrews und Eigner mit hohem Strombedarf. Nach Solar- und Windgeneratoren geht die Ausgabe der Frage nach, was ein Hydrogenerator leisten kann. Zehn Geräte treten im Vergleich an. Sie erzeugen Strom, indem ein Propeller am Heck durch die Fahrt durchs Wasser angetrieben wird.
Der Test soll zeigen, wie viel Energie tatsächlich in die Batterien fließt, welche Systeme sich für welche Fahrtprofile eignen und mit welchen Kosten gerechnet werden muss. Entscheidend ist dabei der Blick auf die gesamte Anlage: Geschwindigkeit, täglicher Verbrauch, Batteriekapazität und Einbauaufwand bestimmen, ob sich ein Hydrogenerator an Bord wirklich lohnt.
Der Gardasee bietet im Spätsommer eine besondere Mischung aus Thermik, Bergkulisse und italienischem Lebensgefühl. Rund um Riva beginnt Ende September der Mese del Gusto. Der Genussmonat verbindet Segeln mit kulinarischen Veranstaltungen in Riva, Torbole, Arco und dem Hinterland. Der Revierbericht führt an den nördlichen Teil des Sees und zeigt, warum sich die Saison dort verlängern lässt.
Welche Boote prägen die kommende Saison? Die YACHT stellt 21 nominierte Modelle für die Auszeichnung „Europas Yacht des Jahres“ vor. Die Bandbreite reicht von sieben bis 17 Meter Länge. Für Leser ist die Übersicht eine erste Orientierung vor den Herbstmessen und vor allem vor der Frage, welche Konzepte, Rumpfformen und Ausstattungsdetails im Neubootmarkt künftig stärker werden.
Im dritten Teil der Serie geht es um Schiffe, die manchmal oder immer Vorrang haben. Gerade in Begegnungen mit Berufsschifffahrt, manövrierbehinderten Fahrzeugen oder Spezialfahrzeugen reicht es nicht, einzelne Merksätze abzurufen. Entscheidend ist, Fahrzeugtyp, Situation und mögliche Einschränkungen früh zu erkennen.
Die neue Folge baut auf den bisherigen Beiträgen zur KVR und guter Seemannschaft auf. Sie übersetzt die Regeln in die Praxis an Bord und schärft den Blick für Situationen, in denen Abstand und vorausschauendes Handeln wichtiger sind als vermeintliches Recht.
Die Ausgabe berichtet außerdem über German Classics, die ARC Baltic, Starlink, 60 Jahre Opti und den Segler Philipp Hympendahl. Im Reiseteil geht es um einen Blaualgen-Alarm auf der Ostsee, Häfen im Markermeer sowie einen Abenteuerturn von Singapur durch Indonesien und Malaysia bis in die Straße von Malakka.
Vorgestellt werden zudem der Performance-Cruiser Solaris 44 und der Hightech-Trimaran Ipsum 45. Ein Porträt erinnert an den Hochseesegel-Pionier Ludwig Schlimbach, dessen Wirken bis heute nachhallt. Im Yachtmarkt stehen vier trailerbare Kleinkreuzer unter sieben Meter im Kurz-Check. Und die Ausgabe besucht die „Thor Heyerdahl“, auf der Jugendliche seit vier Jahrzehnten Verantwortung und Teamarbeit lernen.
Alpenseen verbindet eindrucksvolle Bilder mit einem Revierblick auf Seen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Der Gardasee gehört ausdrücklich dazu. Der Band liefert keine Törnplanung im nautischen Detail, vermittelt aber die Landschaft, Stimmung und Vielfalt alpiner Wassersportreviere. Damit ergänzt er den Heftreport für Leser, die den Spätsommer am Gardasee nicht nur als Ziel für die nächste Ausfahrt, sondern auch als besonderes Reiseerlebnis entdecken wollen.
Die Seemannschaft bündelt Schifffahrtsrecht, sichere Bootsführung, Manöver, Navigation und Wetterkunde in einem umfassenden Nachschlagewerk. Zum dritten Teil der Regelkunde-Serie liefert das Buch die vertiefende Grundlage: Es erklärt, wie sich Regeln auf See und Binnenwasserstraßen einordnen lassen und welche Verantwortung Skipper in Begegnungssituationen tragen. Praktisch ist es vor allem als Begleiter zum Auffrischen vor dem nächsten Törn.
Welches Thema aus der YACHT 20/2026 lesen Sie zuerst: die SailGP-Reportage, den Test der Hanse 461, den Hydrogeneratoren-Vergleich oder einen der anderen Artikel? Schreiben Sie es uns in die Kommentare.

Textchef YACHT
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