LifehacksLeser-Tipps für den Umgang mit Schläuchen an Bord

YACHT-Redaktion

 · 11.10.2023

Lifehacks: Leser-Tipps für den Umgang mit Schläuchen an BordFoto: YACHT/Andreas Lindlahr
Gut verstaut: Wir zeigen die besten Schlauch-Tipps
Von der Vermeidung von Verstopfungen bis zur Gewährleistung eines reibungslosen Wasserkreislaufs: Wir stellen Ihnen Leser-Lifehacks vor, die verdeutlichen, warum die regelmäßige Wartung und Pflege von Schläuchen von Bedeutung ist

Schlauch-Lifehack 1: So bleibt es in der Backskiste ordentlich und trocken

Schlauchtipps mit SchläuchenFoto: J. Peschke

Nicht an jedem Steg gibt es frei zugängliche Wasserschläuche. Um auf Törn dennoch das kühle Nass bunkern zu können, haben wir einen eigenen Schlauch dabei. Das hat weitere Vorteile: Wir können dafür sorgen, dass diese mobile Wasserleitung gut gepflegt und möglichst sauber bleibt. Bei öffentlich am Steg hängenden Schläuchen weiß man nicht so genau, wie es um die Hygiene bestellt ist. Einen Nachteil gibt es aber auch: Nach dem Bunkern läuft im Schlauch verbliebenes Wasser aus und in den Stauraum.

Um unschöne Wasserpfützen in der Backskiste zu vermeiden, haben wir uns eine einfache Möglichkeit ausgedacht, um das Restwassser aus dem Schlauch zu bekommen. Wir haken ungefähr mittig das Spifall ein und ziehen die schlaffe Leitung nach oben in den Mast. Sobald die Enden rechts und links einigermaßen gerade herunterhängen, läuft alles zurückgebliebene Wasser heraus. Wenige Augenblicke lassen wir es abtropfen, dann wird der Wasserschlauch abgefiert, eingerollt und verstaut. Ein schöner Nebeneffekt: Da die Leitung jedes Mal lang gestreckt im Mast hängt, entstehen auch nicht so schnell Kinken, die das Abrollen und später den Wasserfluss behindern.

Markus Sturn, per E-Mail


Schlauch-Lifehack 2: Bis zum letzten Tropfen

Schlauchtipps mit SchläuchenFoto: J. Peschke
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Bei der allgemein üblichen Posi­tio­nierung des Abflussstutzens in der Duschwanne kann das Duschwasser nicht vollständig ab­gepumpt werden, bei uns bleibt jedenfalls immer eine lästige Pfütze im Sumpf zurück. Abhilfe lässt sich schaffen, indem ein kleiner Schlauch mit abgeschrägtem Ende in den Ablaufstutzen gesteckt wird. Mit diesem kann das Restwasser wie mit einem Staubsauger einfach abgepumpt werden.

Christoph Walther, per E-Mail


Schlauch-Lifehack 3: Schleimschleuder

Schlauchtipps mit SchläuchenFoto: J. Peschke

Wasserschläuche am Steg sind immer mit Vorsicht zu genießen. Besonders im Frühjahr ist die Sorge groß, dass sich in der langen Zeit ohne regelmäßigen Betrieb an der Innenwand möglicherweise Algen, Schimmel oder andere Organismen vermehrt haben. Unser Stegnachbar nutzt jedes Mal ein etwa zehn Zentimeter langes Stück Tauwerk mit acht Millimeter Durchmesser zur Reinigung des Schlauchs: Der Gardena-Anschluss wird am Wasserhahn getrennt, das Stück hineingeschoben, der Schlauch wieder verbunden und das Wasser aufgedreht. Der Druck schiebt das Tauwerkstück durch den Schlauch. Schleimig-grünliche Ablagerungen lassen den Zustand der Innenwand erahnen. Ein paar Mal wiederholen.

Ullrich Döbler, Kiel


Schlauch-Lifehack 4: Sauber bleiben

Schlauchtipps Foto: J. Peschke

Der Aluminiumabrieb und Dreck aus der Mastnut sammeln sich an den Kunststoffteilen und kommen schnell ans Segel. Um beim Abschlagen den Kontakt der Rutscher mit dem Tuch möglichst zu unterbinden, schnitten wir einen alten Wasserschlauch in fünf Zenti­meter lange Stücke und schlitzten diese der Länge nach auf. Die Abschnitte werden beim Abschlagen des Segels auf die Rutscher gesteckt. So können beim Auftuchen und dem anschließenden Transport des Segels keine Verunreinigungen entstehen.

Falko Mattner, Oberkrämer


Sie haben auch einen Rat für andere Segler?

Die Veröffentlichung Ihres Lifehacks honorieren wir mit 50 EURO. Bitte fügen Sie Fotos oder Skizzen hinzu. Außerdem benötigen wir Ihre Adresse und Kontoverbindung

Einsendungen an: Redaktion YACHT, Quartier O, Paul-Dessau-Straße 8, 22761 Hamburg; oder: mail@yacht.de


Auch interessant:

Meistgelesen in der Rubrik DIY