AusrüstungNeue Offshore-Rettungsweste von Decathlon

Michael Rinck

 · 15.03.2023

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Die neue Tribor- Offshore-Rettungsweste LJ 180N von Decathlon

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Tribord, die Eigenmarke des französischen Sportartikelherstellers Decathlon, stellt eine neue automatische Offshore-Rettungsweste vor. Die Weste soll ohnmachtssicher sein, also Personen im Wasser in eine Schwimmlage auf dem Rücken drehen, und wurde gemeinsam mit der französischen Seenotrettungsorganisation SNSM entwickelt

Das LJ 180N genannte Modell soll dank eines asymmetrischen Auftriebskörpers für die ohnmachtssichere Position im Wasser sorgen. Die Besonderheit: Der Auftriebskörper kann per Reißverschluss vom Gurtzeug gelöst werden. So soll die Rettungsweste zum Lifebelt, zur Sicherung an Bord, werden, allerdings ohne Auftrieb.

Ein Kragen aus Neopren und gepolsterte Schultergurte sollen für hohen Tragekomfort sorgen. Die Weste hat ein Gewicht von 1,45 Kilogramm und bietet 180 Newton Auftrieb. Damit liegt sie über dem laut ISO 12402-3 vorgeschriebenen Auftrieb von 150 Newton. Zum Vergleich: Im vergangenen YACHT-Test (Ausgabe 23/2019) schafften es nicht alle Modelle der 275-Newton-Klasse, den Tester zuverlässig auf den Rücken zu drehen.

Der Taillengurt lässt sich von 60 Zentimeter Umfang bis auf 130 Zentimeter justieren. Ein 360-Grad-Blitzlicht und der fluoreszierende Auftriebskörper sollen die Sichtbarkeit im Wasser erhöhen.

Viele Decathlon-Produkte gelten als günstige, aber gute Alternative zu teuren Marken. Mit 219,99 Euro ist der Preis für die LJ 180N aber nicht im Tiefpreisbereich angesiedelt.

Die neue Tribor- Offshore-Rettungsweste LJ 180N ist bei Decathlon erhältlich.


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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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