YACHT-Test
Lowrider L12: neue Einhandjolle – Konkurrenz für den Laser?

Mit dem Lowrider L12 ist eine neue Einhandjolle auf dem Markt, mit Wurzeln im Foilen, die auch als konventionelles Dinghy überzeugt. Der Test im PDF-Download

  • Lars Bolle
 • Publiziert vor 3 Monaten
Auf der Ostsee vor Warnemünde zeigt der neue Lowrider L12 sein enormes Speedpotential Auf der Ostsee vor Warnemünde zeigt der neue Lowrider L12 sein enormes Speedpotential Auf der Ostsee vor Warnemünde zeigt der neue Lowrider L12 sein enormes Speedpotential

YACHT/N. Günter Auf der Ostsee vor Warnemünde zeigt der neue Lowrider L12 sein enormes Speedpotential

YACHT/N. Günter Auffälliges Design: Einhandjolle Lowrider L12 

Vor zwei Jahren brachte die in Potsdam ansässige Segelsport-Hightechschmiede Advanced Sailing Technologies (AST) eine revolutionäre Jolle heraus. The Foiling Dinghy kann mittels zweier selbstregulierender Hydrofoils fliegen (Test-Download und Video siehe unten). Als "Foilen für jedermann" bezeichnet Geschäftsführer Thilo Keller sein Konzept. Gerade wurde die Jolle von den britischen Zeitschriften "Sailing Today" und "Yachts & Yachting" zum Dinghy des Jahres 2020 gekürt.

Doch obwohl das Tragflügelsegeln einen wahren Boom erlebt, wie gerade in der Vendée Globe und ab 17. 12. 2020 beim America’s Cup, ist diese Art der Fortbewegung offenbar vielen Seglern noch nicht ganz geheuer.

"Wir hatten verstärkt Nachfragen von Kunden, denen das Boot gefiel, die aber eher konventionell segeln oder ihre Segelkenntnisse erst noch vertiefen wollen, bevor sie sich an das Fliegen herantrauen", so Keller.

Das Foiling Dinghy wurde daraufhin kurzerhand seiner Tragflächen beraubt, bekam einen Schwertkasten samt Schwert und den Namen Lowrider L12.

Die Übersetzung "Tiefflieger" bezieht sich jedoch nicht auf irgendeine Art des Foilens, sondern auf die erreichbare Geschwindigkeit und ein spezielles Wellenverhalten.

Die Rumpfformen von Foiling Dinghy und Lowrider sind identisch, wie auch die Bauweise in GFK-Sandwich mit Carbon-­Verstärkungen. Besonders markant ist die Spantform der Bugsektion, die beim Lowrider noch mehr zum Tragen kommt als beim Foiling Dinghy. Das vordere Drittel der Jolle ist als sogenannter Wavepiercer gestaltet; sie segelt damit eher durch Wellen hindurch als darüber hinweg. Auf dieses Segelverhalten bezieht sich dann auch der Name Tiefflieger.

Wir haben die neue Jolle auf der Ostsee vor Warnemünde getestet. Wie sich das Boot segelt und für wen es geeignet ist, lesen Sie in Ausgabe 1/2021, hier digital zu bestellen. Oder Sie laden sich den Test direkt über den Link unten herunter.

Themen: Advanced Sailing TechnologiesASTDeutschlandEinhandjolleJolleLowrider L12PDF_03_2021TestTestberichtThe Foiling DinghyWerft

  • 3,00 €
    Lowrider L12

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