Das sehr sportlich orientierte Konzept und die gewichtsreduzierte Bauweise sorgen selbst bei weniger Wind für zügiges Vorankommen und für aktiven Segelspaß. Bedeutet: länger segeln, dafür weniger motoren. Eigner können das Leistungspotenzial ihres Outremer 51 selbst bestimmen. So lässt sich das Boot wahlweise mit einem normalen Standardrigg oder mit einem höheren, drehbaren Profilflügelmast aus Kohlefaser ausstatten. Auch kann man zwischen Genua und Selbstwendefock wählen.
Trotz der ausgewiesenen Sportlichkeit ist der Outremer 51 aber auch für gemütliche Touren und lange Schläge auf hoher See geeignet. Trotz der schlanken und deshalb im Vergleich mit Fahrtenkats eher kleinvolumigen Rümpfe fordert das Konzept des Schiffs nur wenig Zugeständnisse bezüglich der Wohnlichkeit und der Komfortmaße.

Redakteur Test & Technik
Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.