Die Preisverleihung zu "Europas Yachten des Jahres" zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der Branche. Die YACHT stellt auf sechs Seiten alle Preisträger vor, die sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen konnten. Die Jury, bestehend aus Fachjournalisten führender europäischer Segelmagazine, hat die nominierten Boote intensiv getestet und bewertet.
Die Preisverleihung auf der boot Düsseldorf brachte einige Überraschungen mit sich. Die Gewinner überzeugten durch innovative Konzepte, hervorragende Segeleigenschaften und durchdachte Detaillösungen. Für potenzielle Käufer bietet der Artikel wertvolle Einblicke in die aktuellen Trends des Yachtbaus und stellt die Stärken der prämierten Boote ausführlich dar.
Ein Highlight dieser Ausgabe ist der Test der Lago 26 Speedster von Championships Yachting. Das von Hans Spitzauer entwickelte Boot ist bereits die vierte Version der Lago-Reihe und wurde speziell für das Einhandsegeln optimiert. Die YACHT hat das sportliche Boot ausgiebig getestet. Der ausführliche Bericht beschreibt die Stärken des rasanten Daysailers und erklärt, warum dieses Boot besonders für sportlich orientierte Segler interessant ist, die ein unkompliziertes, aber dennoch performanceorientiertes Boot suchen.
Ein besonderes Schmuckstück ist die Performance Classic 41 mit dem passenden Namen "Best of". Erbaut wurde sie von Lutz Schröder, der damit sein Lebenswerk krönt. Das Boot ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich und vereint Merkmale unterschiedlichster Bootstypen. Wie der Name schon andeutet, hat Schröder hier die Essenz dessen zusammengebracht, was er in seinen früheren Projekten bereits auf Kiel gelegt hat. Die YACHT war an Bord und berichtet über dieses beeindruckende Beispiel handwerklicher Perfektion, das zeigt, was beim Selbstbau möglich ist.
Für die meisten Segler ist eine Transatlantikpassage etwas sehr Besonderes - erst recht, wenn der Kurs von West nach Ost führt. YACHT-Redakteur Morten Strauch hat genau dieses Abenteuer gewagt und ist mit einer betagten Hanseat 70 von Florida nach Europa gesegelt. Er erzählt von seinen Erlebnissen auf dieser anspruchsvollen Route. Sein Bericht macht deutlich, warum eine solche Überfahrt auch heute noch zu den großen Abenteuern des Segelns zählt.
Wo liegen Segler in Deutschland am besten? Diese Frage beantwortet eine von der YACHT in Auftrag gegebene Studie. Sie offenbart, wie zufrieden Skipper und Crews mit den deutschen Marinas sind. Mehr als 100 Häfen wurden dabei unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse bieten eine wertvolle Orientierungshilfe für die Törnplanung an deutschen Küsten und Binnengewässern.
Gleich zwei Artikel widmen sich dem Thema Navigation – allerdings aus völlig unterschiedlichen Perspektiven. Segelausbilder Leon Schulz berichtet, wie er mit dem Sextanten statt mit GPS die Biskaya überquert hat. Er zeigt, dass die traditionelle astronomische Navigation auch heute noch funktioniert und keineswegs so kompliziert ist, wie viele denken. Sein Bericht macht deutlich, dass diese Fähigkeit nicht nur ein faszinierendes nautisches Handwerk darstellt, sondern auch eine wertvolle Backup-Lösung sein kann, wenn die Elektronik einmal versagt.
Im Kontrast dazu steht der Artikel im Skippers Magazin, der sich mit moderner Navigationselektronik beschäftigt. Hier geht es darum, wie vom Windmesser bis zur Logge alle Bordinstrumente miteinander kommunizieren können. Der Beitrag vermittelt das nötige technische Know-how für die Gerätevernetzung und erklärt, worauf es ankommt und wie man idealerweise vorgeht.
Neben den vorgestellten Schwerpunktthemen bietet die YACHT 4/2026 noch viele weitere interessante Beiträge: