Werft-NewsBaltic Yachts mit Auftrag für 24-Meter-Einzelbau

Sören Gehlhaus

 · 31.01.2023

Werft-News: Baltic Yachts mit Auftrag für 24-Meter-EinzelbauFoto: Baltic Yachts
Die Baltic 80 Custom kommt aus den Rechnern von Judel/Vrolijk & Co aus Bremerhaven und ist auf Regatten sowie komfortable Langeschläge ausgelegt. Die Finnen bauen an drei weiteren Yachten.

Judel/Vrolijk & Co zeichnete einen modernen Riss mit negativem Steven und einer hohen Breite von 6,27 Metern, die sich an Deck bis ins Heck zieht und zur Wasserlinie hin stark abnimmt. Auf diese Weise wird die benetzte Oberfläche reduziert. Als Anhänge dienen Doppelruderanlage, ein konventionell angetriebener Faltpropeller und ein Liftkiel, der von 3,50 Meter bis 5,30 Meter tief reicht. In der Heckgarage parkt ein Williams Sportjet 395. Für leichte Bedienbarkeit im Cruising-Modus sprechen Selbstwendefock und Rollbaum. Außerdem klappt aus dem Flunderaufbau eine feste Sprayhood (Dodger) auf, das Cockpit schützt ein Bimini.

Baltics stellvertretender Geschäftsführer Henry Hawkins sagt über das neue Projekt:

„Sie ist eine besonders schnittige und sportlich aussehende Yacht und könnte als eine 80er der neuen Generation in einem Größenbereich betrachtet werden, der in letzter Zeit die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich gezogen hat.“

Die 23,99 Meter lange Baltic 80 entsteht aus Pre-Preg-Karbon auf einem Schaumkern. Der Baubeginn ist für Januar 2023 geplant, der Stapellauf für den Sommer 2024. Derzeit arbeitet Baltic im finnischen Jakobstad mit „Open Season“ an dem zweiten 68 Café Racer nach „Pink Gin Verde“. Zudem stehen in den Ausrüstungshallen die One Offs Baltic 110 (McKeon / Andreas Martin-Löf) und Baltic 111 (Botin Partners / Jarkko Jämsén). Letztere wird als eine radikale Konstruktion gehandelt, die 2023 zu Wasser gehen soll.

Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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