Leserreise St Barths Bucket 2026Segel-Spektakel der Superlative

YACHT

 · 21.03.2026

"Sea Cloud II" vor Gustavia.
Foto: Martin Hager

Rendezvous mit den Riesen – die YACHT war zum zweiten Mal mit 24 Lesern bei der St Barths Bucket live dabei.

Vom 6. bis 16. März 2026 erlebten wir an Bord der SEA CLOUD II einen Karibiktörn der Extraklasse mit einem Finale vor Saint-Barthélemy. In sieben Etappen und auf rund 900 Seemeilen erkundeten wir die schönsten Segelreviere der kleinen Kleinen Antillen und erlebten landschaftliche Traumkulissen auf den Îles des Saintes, St. Lucia, Martinique, den British Virgin Islands und schließlich St Barths, bevor es auf der letzten Etappe zurück zum Ausgangshafen Philipsburg auf St. Maarten ging.

“Entschleunigung auf höchstem Niveau”

Wie für Reisen auf “Sea Cloud II” üblich, steht das Segeln im Fokus. Jeden Tag ließ Kapitän Christian Pfenninger einen Großteil der 23 Segel des 117 Meter langen Dreimasters von 20 Deckhands setzen, die bei den Manövern einen genau einstudierten Arbeitsablauf einhalten. Die ganze Reise über wehte der Passat mit 15 bis 30 Knoten und sorgte für schöne Etmale unter Segeln, auch wenn trotz 2758 Quadratmeter Segelfläche die Rumpfgeschwindigkeit der Windjammer selten über neun Knoten erreichte. Die Gäste beobachteten mit Freude und großem Interesse, wie die Crew mit geübten Handgriffen die Rahsegel setzte und genossen den Blick über das endlose Blau. “Dies ist Entschleunigung auf höchstem Niveau”, zeigte sich auch YACHT-Chefredakteur Martin Hager begeistert.

Vielseitige Ausflüge auf den schönsten Karibik-Juwelen

Die Landgänge auf den einzelnen Inseln boten den Gästen Abwechslung und kreolische Kultur in seiner ganzen Vielfalt. So gelten die Îles des Saintes als einer der schönsten Ankerplätze der gesamten Karibik. Das Fort Napoléon thront über der beschaulichen Bucht und bietet einen Panoramablick, der seinesgleichen sucht. St. Lucia hingegen präsentiert sich in ihrer ganzen vulkanischen Pracht: Tropische Gärten explodieren in allen Farben, Schwefelquellen brodeln zwischen üppigem Grün, und auf der historischen Morne Coubaril Plantage scheint die Zeit stillzustehen. Dazu erheben sich die eindrucksvollen Pitons-Berge, vor denen “Sea Cloud II” ankerte, wie Kathedralen aus dem Meer. Auf Martinique folgte ein Spaziergang durch St. Pierres Geschichte und ein Ausflug in die Balata Gärten. Strandliebhaber fanden ihren Höhepunkt auf Norman Island, wo die Gäste einen wunderbaren Strandtag mit Beach Barbeque, karibischer Musik genossen. Wer wollte konnte sich sportlich auf SUPs betätigen oder mit Schildkröten schnorcheln. An einem Seetag gab Captain Pfenninger seine Zustimmung zur Besteigung der Masten. Rund 20 Gäste nahmen das Angebot an und kletterten, mit Klettergurten gesichert, auf die 14 Meter über Deck gelegene erste Plattform des Haupt- und Fockmastes. Eine spektakuläre Aussicht gab es als Belohnung, Adrenalin inklusive.

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33 Starter bei der St Barths Bucket - Rekord!

Gustavia, der pittoreske Haupthafen von Saint-Barthélemy, verwandelt sich alljährlich in einen exklusiven Laufsteg der UHNWI. Wo sonst Milliardäre und Prominente unter sich sind, erlebten die „Sea Cloud II“-Gäste die ganze Faszination der Superyacht-Regatta St Barths Bucket. Das Event der Superlative lockte dieses Jahr 33 Superyachten an die Startlinie. Rekord! Aus der Lido Lounge und vom Vorschiff der 117-Meter-Dreimasters verfolgten die Gäste, umgeben von Gigayachten wie „Moonrise“ (101,50m), „Rising Sun“ (138m) oder „Black Pearl“ (106m), das Geschehen. “Die Dichte an segelnden Superyachten, dieses Jahr mit Längen zwischen 24 und 78 Metern, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt”, lässt Martin Hager wissen. Es lohnt sich also. Bis zum nächsten Jahr!

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