"Hemisphere" - der größte Segelkatamaran der Welt.

Martin Hager

 · 09.07.2012

"Hemisphere" - der größte Segelkatamaran der Welt.Foto: Bruce Thomas,Superyacht Media
"Hemisphere" - der größte Segelkatamaran der Welt. | t.
Was lange währt - Nach sieben Jahren Bauzeit schwimmt mit der 44 Meter langen „Hemisphere“ der größte Segel-katamaran der Welt. Pendennis stellte das Van-Peteghem-Lauriot-Prévost-Design für tauchbegeisterte amerikanische Eigner fertig.
Hemisphere | reFoto: Bruce Thomas,Superyacht MediaHemisphere | re

Die Entstehungsgeschichte des Giganten verlief – die lange Bauzeit lässt es vermuten – nicht reibungslos. So unterzeichneten die Eigner den Bauvertrag ursprünglich mit der amerikanischen Derecktor-Werft, die im Jahr 2008 weit mit den Arbeiten am Superkat im Rückstand und zudem in schwerwiegende finanzielle Schwierigkeiten geraten war. „Wir mussten also ziemlich schnell eine neue Werft finden, die mit der gewaltigen Breite klarkommt und freie Kapazitäten hat“, erzählt „Hemisphere“-Kapitän Gavin Bladen, der als Eignervertreter und Projektmanager den gesamten Bau betreute.

Pendennis stellte das Van-Peteghem-Lauriot-Prévost-Design für tauchbegeisterte amerikanische Eigner fertig.

Nachdem 18 Werften angefragt wurden, fiel die Wahl schließlich auf Pendennis, und im Herbst 2009 begannen die Arbeiten in den Werfthallen im südenglischen Falmouth. 22 Monate später legte „Hemisphere“ ab, Kurs Monaco, um dort ihr Entree in die Welt der Superyachten zu feiern und sich dem Chartermarkt erstmals zu präsentieren.

Martin Hager

Martin Hager

Chefredakteur YACHT und BOOTE Exclusiv

Martin Hager ist Chefredakteur der Magazine YACHT und BOOTE EXCLUSIV. Er segelt seit seiner Kindheit, Surfen, Kitesurfen und Wingfoilen ergänzen seit vielen Jahren seinen sportlichen Horizont. Die Liebe zum Wassersport führte ihn zum Schiffbaustudium und von dort im Jahr 2004 in die Hamburger Redaktion des Delius Klasing Verlages. Seine Leidenschaft für den Bootsbau, die Yachtbranche und die spannenden Charaktere, die das Yachting prägen, gibt er mit Freude weiter – sei es in seinen Artikeln, als auch im Gespräch mit Lesern und der Branche.

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