Vom Bug zum Beistelltisch. Das Atelier Brutalux verwandelt Teile von alten Segelyachten in Möbelstücke und verkauft sie. Dafür schleift und schweißt der Tischler Oliver Texier in seinem Atelier im bretonischen Guidel. Hier gibt uns der 65-Jährige einen kurzen Einblick.
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Wo stellen Sie zu Hause Ihren Kaffee oder Ihr Bier ab?
Ich habe in meinem Wohnzimmer den Bug des berühmten Trimarans „Geronimo“, um diesen herum sitze ich mit meinen Freunden und trinke Bier. Der Tisch steht auch zum Verkauf.
Sie bauen Möbel aus Teilen von Segelbooten. Wie kamen Sie dazu?
Ich mag das Prinzip des Recyclings, veralteten Gegenständen eine neue Funktion zu geben. Und ich arbeite einfach gerne mit verschiedenen Materialien, mit Holz, Metall und Verbundwerkstoffen.
Die Yachtteile kommen von Werften, oder?
Ja, aber auch aus anderen Quellen...
Was machen Sie damit für Brutalux, außer Couchtische?
Das hängt davon ab, was ich in dem Raum sehe, den ich im Moment habe. Ich fertige Möbel, Tische und einige Leuchten.
Was benötigen Sie für Ihre Arbeit?
Ich nehme verschiedene Werkzeuge für Holz, ein Schweißgerät und Schleifmaschinen, um Metall und auch Verbundwerkstoffe zu bearbeiten.
Wo gibt es die Brutalux Möbel?
Ich habe sie früher in Lagerverkäufen angeboten, insbesondere über 727 Sailbags - ein Unternehmen, das Taschen aus recyceltem Segeltuch herstellt. Aber jetzt verkaufe ich hauptsächlich über meine Accounts in sozialen Netzwerken, Instagram und Facebook.
Uske hat eine Schwäche für die ganz Großen und schreibt vor allem Geschichten über motorisierte Superyachten: Neubauprojekte, Wasserungen und detaillierte Porträts. Dabei nimmt sie die Leser über alle drei bis sechs der schwimmenden Etagen mit, erklärt die Antriebstechnik und die Finessen des Interieur-Designs. Je exklusiver und spezieller, desto besser.