YACHT-TestClubSwan 36: rasanter Racer für ambitionierte Eigner

Lars Bolle

 · 27.12.2019

YACHT-Test: ClubSwan 36: rasanter Racer für ambitionierte EignerFoto: Rick Tomlinson
Die neue Club Swan 36 in ihrer Paradedisziplin, dem Raumschotskurs
Mit der ClubSwan 36 will die renommierte Werft einen neuen Grand Prix Circuit etablieren. Wir segelten das Boot vor Barcelona. Der Test im PDF-Download
  Risszeichnung der Clubswan 36Foto: YACHT/N. Campe Risszeichnung der Clubswan 36

Das Boot erinnert eher an einen geschrumpften Open60-Racer als an eine klassische Swan. Kein Wunder, schließlich zeichnete für das Design der argentinische Konstrukteur Juan Kouyoumdjian verantwortlich, der sich auch in dieser Szene einen Namen gemacht hat.

Die ClubSwan 36 ist ein reiner Racer, bietet unter Deck nichts, was mit dem Attribut Komfort zu bezeichnen wäre. Dafür sind die technischen Daten umso bemerkenswerter. Nur knapp drei Tonnen Gewicht bei elf Meter Länge, davon 1,2 Tonnen am 2,75 Meter tiefen Kiel. Darüber 93 Quadratmeter Segel, davon 59 im Groß plus 134 Quadratmeter Gennaker, der raumschots schnell für Gleitorgien sorgt.

Etwas Besonderes befindet sich im vorderen Bootsteil mit dem C-Schwert. Dieses kann innerhalb eines geschlossenen Kastens nach Lee oder Luv rotiert werden und soll dem Boot zu mehr Höhe auf dem Amwindkurs verhelfen sowie den Bug raumschots etwas anheben.

Die YACHT segelte die ClubSwan 36 im Rahmen der Sichtung für Europas Yachten des Jahres vor Barcelona. Eindrücke davon gibt es in der Galerie.

Der Testbericht ist nachzulesen in YACHT 25/2019. Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Test direkt über den Link unten herunter.

Das riesige, breite Cockpit bietet massig Arbeitsraum und die Möglichkeit, mit dem Crewgewicht zu trimmen
Foto: Rick Tomlinson

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Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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