InterbootPremiere IV: Die neue J 70

Michael Good

 · 24.09.2012

Interboot: Premiere IV: Die neue J 70Foto: YACHT / Johannes Erdmann
J70
Leicht, schnell und mit Potenzial für eine große Klasse. J Boats präsentiert sein neues Sportboot-Konzept erstmals in Deutschland

Mit der J 70 bringen die Amerikaner von J Boats jetzt eine kleinere und deutlich abgespeckte Version der erfolgreichen Einheitsklasse J 80 auf den Markt. Dazu kriegt die neue J einen Hubkiel und kann so leichter auf der Straße transportiert sowie über eine Rampe gewassert werden. Und das Boot ist schon ab Werft mit einem leichten Kohlefasermast ausgestattet, der von zwei Personen ganz bequem von Hand gestellt werden kann.

Das Schiffskonzept baut auf das schon vielfach bewährte Layout von Sportbooten mit ausfahrbarem Bugspriet. Die Anordnung der Beschläge und die Funktionen zum Trimmen der Segel bringen zwar keine überraschenden Innovationen mit, bewähren sich aber in der Praxis mit einem übersichtlichen Handling und nachvollziehbaren Abläufen in den Manövern.

Mittlerweile wird die J 70 in Amerika bereits in stattlichen Feldern gesegelt. J Boats in den USA hat bereits 65 Einheiten verkauft. Auch in Europa läuft die Lizenzproduktion bei J Composites im französischen Les Sables d’Olonne gut an. Dort liegen derzeit die Baunummern drei und vier auf. Die Werft versichert kompromisslose Typenidentität der Schiffe aus beiden Fertigungen.

Der Grundpreis ab Werft beläuft sich auf 34.390 Euro. Dazu müssen nochmals rund 5000 Euro für einen einfachen Satz Dacron-Segel (Standard gemäß Klassenvorschriften) locker gemacht werden. Der Test der J 70 erscheint in der nächsten YACHT Nr. 22/2012 (ab 10. Oktober am Kiosk).

Die neue J 70 auf der Messe Interboot; Halle A1, Stand 305

J70
Foto: YACHT / Johannes Erdmann
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Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

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