Test Huzar 21Alles außer billig

Pascal Schürmann

 · 06.01.2009

Test Huzar 21: Alles außer billigFoto: YACHT/M. AMME

Ein Kleinkreuzer aus Polen mit Qualitätsanspruch

EM-Yachts mit seiner Produktionsstätte in Torun nördlich von Warschau macht Schluss mit dem Billig-Image, das polnischen Produkten hierzulande allzuoft anhaftet. Die 6,10 Meter lange Huzar 21 steckt nicht nur voller pfiffiger Details. Auch die Verarbeitung ist top, und die Segeleigenschaften können sich ebenfalls sehen lassen. Das alles hat dann aber seinen Preis.

Stolze 30.000 Euro muss man für den Newcomer aus dem Osten in segelklarer Ausstattung auf den Tisch legen. Dafür bekommt man anderswo deutlich mehr Schiff fürs Geld. Doch die Werft will sich gerade nicht über den Preis definieren. Vielmehr sollen die Boote aufgrund ihrer Qualität und ihrem Leistungsvermögen punkten.

Die Huzar 30 war das erste Boot der Werft, das diesen Anspruch verkörpern sollte. Nun muss auch die kleine Schwester beweisen, wozu Konstrukteure, Designer und Bootsbauer in Polen fähig sind. Das Ergebnis überzeugt.

Beim Test entpuppt sich die Huzar 21 als einsteigerfreundliches Tourenboot, mit dem sich aber durchaus auch sportlich segeln lässt. Gute Ergonomie, ein durchdachtes Deckslayout und ein für diese Bootsgröße höchst ungewöhnliches Riggkonzept machen es möglich.

Unter Deck setzt sich der Einfallsreichtum der Konstrukteure fort. Auf engem Raum gibt es ganz erstaunlich viele Detaillösungen zu entdecken, die weder alltäglich und schon gar nicht billig gemacht sind.

Wer mehr über das spannende Boot erfahren will, findet den ausführlichen Testbericht jetzt in der neuen YACHT (Heft 2/09, ab sofort am Kiosk).

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