Kleinkreuzer

Test-Galerie: Aira 22: Große Klasse für kleines Budget

Michael Good

 · 12.04.2018

Test-Galerie: Aira 22: Große Klasse für kleines BudgetFoto: YACHT / B. Kolthof

Die Aira 22 ist Daysailer, Sportboot und Ausbildungsschiff in einem. Die ersten Bilder vom YACHT-Test mit der kleinen smarten Alleskönnerin aus Holland

Auf der Messe in Düsseldorf waren sie der Hingucker bei den kleinen Booten in der Halle 15. Die neue Marke Aira Boats war dort gleich mit zwei Schiffen vertreten, attraktiv und in bunten Farben präsentiert. Spezielle Aufmerksamkeit erregte insbesondere auch das Preisschild: 14.500 Euro stand da drauf, für das komplette Boot in der Basis-Ausführung, inklusive Segel und inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Damit setzt Aira Boats preislich neue Maßstäbe bei den kleinen Kielbooten; günstiger geht es kaum noch.

Interessant ist aber nicht nur der Preis, sondern auch das Konzept. Die Aira 22 soll eine moderne, attraktive Neuinterpretation der klassischen niederländischen Wanderjolle sein, frische Konkurrenz also für die vor allem in Holland tausendfach gebauten Boote der Klassen wie Polyvalk oder Randmeer. Und das Konzept Aira verfolgt ähnliche Ziele. In der Basisausführung als "Club Sailer" kommt das Schiff in einfachster Ausstattung nur mit Groß und Fock und soll sich damit vor allem für die Ausbildung in Segelschulen anbieten. In der Version "Daysailer" wird die Aira 22 zudem mit Cockpitpolstern und einem Elektromotor im Schacht ausgestattet; der Aufpreis beträgt etwas mehr als 3.000 Euro. Für die Variante "Match Racer" wird das Boot mit Gennaker und mit einem ausziehbaren Bugspriet versehen., diese Option kostet 1300 Euro zusätzlich. Natürlich lassen sich auch alle Extras kombinieren, so wie bei unserem Testschiff.

Die Konstruktion des 6,50 Meter langen offenen Kielboots kommt aus dem Büro von Simonis/Voogd. Gebaut wird die kleine Holländerin wahlweise mit kurzem Festkiel oder mit einem aufholbaren Hubkiel in T-Form. Damit kann die Aira 22 einfach über die Rampe geslippt und unkompliziert auf dem Trailer transportiert werden.

Die YACHT hat die kleine Holländerin bereits getestet, der ausführliche Testbericht folgt. Nachfolgend in der Bildergalerie die ersten Fotos vom Probeschlag.

Einen Cockpittisch gibt es ebenfalls als OptionFoto: YACHT / B. Kolthof
Einen Cockpittisch gibt es ebenfalls als Option
Flott mit Gennaker. Die kleine Holländerin zeigt schon bei einer gemäßigten Brise viel Temperament und erfreuliche SegeleigenschaftenFoto: YACHT / B. Kolthof
Flott mit Gennaker. Die kleine Holländerin zeigt schon bei einer gemäßigten Brise viel Temperament und erfreuliche Segeleigenschaften
Die Mannschaft sitzt gut geschützt auf der langen Duchten. Bis zu sechs Personen dürfen mitsegeln – günstig für die Ausbildung an SegelschulenFoto: YACHT / B. Kolthof
Die Mannschaft sitzt gut geschützt auf der langen Duchten. Bis zu sechs Personen dürfen mitsegeln – günstig für die Ausbildung an Segelschulen
Geht auch sportlich. Wer mag, kann auch hochbords sitzen. Möglich wären sogar Fußgurten zum AusreitenFoto: YACHT / B. Kolthof
Geht auch sportlich. Wer mag, kann auch hochbords sitzen. Möglich wären sogar Fußgurten zum Ausreiten
Der Bugspriet ist ausziehbar, bis etwa 70 Zentimeter vor den Bug. Das reicht, um den Gennaker bequem "innendurch" schiften zu könnenFoto: YACHT / B. Kolthof
Der Bugspriet ist ausziehbar, bis etwa 70 Zentimeter vor den Bug. Das reicht, um den Gennaker bequem "innendurch" schiften zu können
Die Fock wird beiseits doppelt geschotet. Winschen gibt es nicht. Eine Selbtwendeeinrichtung ist als Option noch in VorbereitungFoto: YACHT / B. Kolthof
Die Fock wird beiseits doppelt geschotet. Winschen gibt es nicht. Eine Selbtwendeeinrichtung ist als Option noch in Vorbereitung
Der Elektromotor im Schacht kann elektrisch ein- und ausgefahren werden. Das System funktioniert bestensFoto: YACHT / B. Kolthof
Der Elektromotor im Schacht kann elektrisch ein- und ausgefahren werden. Das System funktioniert bestens
Stauräume an Deck gibt es reichlichFoto: YACHT / B. Kolthof
Stauräume an Deck gibt es reichlich
In der Schlupfkabine lagert der Gennaker und Kleinmaterial. Wer möchte, könnte hier sogar übernachtenFoto: YACHT / B. Kolthof
In der Schlupfkabine lagert der Gennaker und Kleinmaterial. Wer möchte, könnte hier sogar übernachten
Einen Cockpittisch gibt es ebenfalls als OptionFoto: YACHT / B. Kolthof
Einen Cockpittisch gibt es ebenfalls als Option
Flott mit Gennaker. Die kleine Holländerin zeigt schon bei einer gemäßigten Brise viel Temperament und erfreuliche SegeleigenschaftenFoto: YACHT / B. Kolthof
Flott mit Gennaker. Die kleine Holländerin zeigt schon bei einer gemäßigten Brise viel Temperament und erfreuliche Segeleigenschaften
Flott mit Gennaker. Die kleine Holländerin zeigt schon bei einer gemäßigten Brise viel Temperament und erfreuliche Segeleigenschaften
Die Mannschaft sitzt gut geschützt auf der langen Duchten. Bis zu sechs Personen dürfen mitsegeln – günstig für die Ausbildung an Segelschulen
Geht auch sportlich. Wer mag, kann auch hochbords sitzen. Möglich wären sogar Fußgurten zum Ausreiten
Der Bugspriet ist ausziehbar, bis etwa 70 Zentimeter vor den Bug. Das reicht, um den Gennaker bequem "innendurch" schiften zu können
Die Fock wird beiseits doppelt geschotet. Winschen gibt es nicht. Eine Selbtwendeeinrichtung ist als Option noch in Vorbereitung
Der Elektromotor im Schacht kann elektrisch ein- und ausgefahren werden. Das System funktioniert bestens
Stauräume an Deck gibt es reichlich
In der Schlupfkabine lagert der Gennaker und Kleinmaterial. Wer möchte, könnte hier sogar übernachten
Einen Cockpittisch gibt es ebenfalls als Option

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