T&T - NewsDesigner-Stück

Pascal Schürmann

 · 08.03.2007

T&T - News: Designer-StückFoto: YACHT
Beeindruckende Formensprache, minimalistische Technik, immenses Segelpotenzial – die neue Brenta 30 im Test

Das jüngste Boot des italienischen Stardesigners Luca Brenta verkörpert den Inbegriff des modernen Daysailers. Es ist einfach in der Handhabung und derart puristisch ausgestattet, dass allein das Segelvergnügen im Mittelpunkt steht. Ganz zu schweigen von der Optik der Brenta. Das Boot ist ein Hingucker.

Luca Brenta ist bekannt für seine stets edlen, eleganten und leider auch für die Mehrzahl der Segler völlig unerschwinglichen Yachtentwürfe. Er war es auch, der Ende der achtziger Jahre im Auftrag von Luca Bassani die allererste Wally gezeichnet hat. Sein persönlicher Stil ist bei der Brenta 30 nicht zu übersehen.

Das Boot hat ein Look wie ein Silperpfeil. Fast metallisch glänzt der Rumpf. Das Cockpit weit offen, das Deck weitestgehend frei von Beschlägen oder Trimmeinrichtungen. Eine abnehmbare fast rundliche Carbonhaube überdeckt die Kajüte.

Viele weitere spannende Detaillösungen hat sich der Designer für sein Boot ausgedacht. Das wichtigste aber: Er hat es nicht mit Technik überfrachtet. Das war bei der Brenta 38 der Fall. Aufwändige elektrohydraulische Installationen trieben den Preis auf weit über 300.000 Euro. Die kleine Schwester kostet nur noch ein Drittel davon.

Doch auch das sei gesagt: Zum Wohnen oder zum sich Draufwohlfühlen beim gemütlichen Sundowner im Hafen oder am Ankerplatz taugt die Brenta 30 eher nicht. Sie ist ein Segelboot – nicht mehr und nicht weniger.

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Pascal Schürmann

Pascal Schürmann

Textchef YACHT

Pascal Schürmann hat 2001 bei der YACHT in Hamburg als Textchef angeheuert. Den Umgang mit Pinne und Schot lernte er als Jugendlicher in der Wanderjolle auf dem Sneeker Meer sowie auf dem Dickschiff auf dem IJsselmeer. Während und nach dem Studium folgten Törns auf der Ostsee und im Mittelmeer. Als gelernter Wirtschaftsjournalist kümmert er sich zudem um Bootsfinanzierungs- und Yachtversicherungsberichte, hegt aber auch ein Faible für Blauwasserthemen.

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