Neuer DaysailerWas Feines aus Frankreich

Fridtjof Gunkel

 · 20.03.2014

Neuer Daysailer: Was Feines aus FrankreichFoto: Werft
Wavepiercer-Bug und Auszieh-Rüssel
Die Spezialisten aus der Werft Chantier des Ileaux erweitern ihr Daysailer-Portfolio um eine kleinere und nicht minder spannende Neuheit

Von der Insel Noirmoutier vor der französischen Atlantikküste kommen exquisite Spaßboote für den kleinen Törn zwischendurch, für das gediegene oder sportliche Mal-Eben-Erlebnis unter Segeln. Die Boote entstehen in Leistenbauweise aus Mahagonistreifen, die auf einer Form zu einem Rumpf zusammengefügt und überlaminiert werden. Unlängst brachte die Werft ihre in Frankreich viel beachtete Rosso 28 heraus (Test in YACHT 09/2014). Nun kündigen sie mit der X.O. schon den nächsten Wurf an. Der jüngste Riss, wieder aus dem Rechner des Italieners Paolo Bua, präsentiert sich jedoch noch moderner. Chines und negativer Steven geben der Konstruktion mit vorne gerundetem Aufbau eine ganz persönliche Note. Das 7,5 Meter lange Boot wird 2,50 Meter breit und soll nur eine Tonne wiegen. Das Cockpit langt fast bis zum Mast, das Ruder ist angehängt, das Heck offen. Das Rigg wird ohne Achterstag gefahren, um ein oben weit ausgestelltes Großsegel zu ermöglichen. Preis und Erscheinungstermin stehen noch nicht fest.

  Gestreckt und individuell: X.O. aus FrankreichFoto: Werft Gestreckt und individuell: X.O. aus Frankreich
Daysailer aus Frankreich
Foto: YACHT / T. Störkle
Daysailer aus Frankreich
Foto: YACHT / K. Andrews
Erfolgversprechende Kombination. Tradition trifft auf modernen Bootbau
Foto: Saffier Maritiem

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Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

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