InterbootPremiere V: neue Biga 242

Michael Good

 · 25.09.2012

Interboot: Premiere V: neue Biga 242Foto: YACHT / J. Erdmann
Biga 242
Hübscher Kleinkreuzer aus deutscher Manufaktur. Das jüngste und kleinste Boot aus der Bicker-Werft kann eine Menge Ansprüche erfüllen
  Biga 242 in der Ausbauversion mit Dinette und Längs-PantryFoto: YACHT / J. Erdmann Biga 242 in der Ausbauversion mit Dinette und Längs-Pantry

Die Bootswerft Bicker aus Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Kleinkreuzer nach einer Konstruktion von Juliane Hempel herausgebracht. Während der Rumpf herkömmlich aus GFK im Handauflegeverfahren entsteht, wird das Deck aus Sperrholz mit Teakauflage und der Aufbau aus Mahagoni gefertigt. Das ebenso modern wie klassisch schiffig erscheinende Kleinod ist mit einem Flach- (1,05 Meter) oder einem Tiefkiel (1,35 Meter) sowie als Kielschwerter (0,70 bis 1,40 Meter Tiefgang) erhältlich.

Die Biga 242 ist bei 7,60 Meter Länge nur 2,50 Meter breit und wiegt 1,9 Tonnen. Damit ist das Boot noch ohne Ausnahmegenehmigungen auf der Straße trailerbar. Und das Boot wird ab Werft mit einem 12 PS starken Volvo-Innenborder und Saildrive ausgestattet, machbar ist aber auch eine Elektromaschine.

Die Biga 242 soll ein schnelles Fahrtenboot mit Wohnkomfort sein und wird deshalb in mehreren Einrichtungsvarianten angeboten. Standard sind zwei Längskojen im Salon und ein flexibler, ausziehbarer Pantryblock. Als Alternative ist ein Layout mit Dinette und langer Küchenzeile machbar. In dieser Version ist im Achterschiff eine zusätzliche Hundekoje vorgesehen. Der Preis für die Biga 242 startet bei 53.870 Euro.

Die neue Biga 242 auf der Interboot in Friedrichshafen (Halle A1, Stand 413)

Biga 242
Foto: YACHT / J. Erdmann
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Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

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