Fabola Campus & DivaDaysailer und Tourer aus einer Form

Martin-Sebastian Kreplin

 · 24.07.2012

Fabola Campus & Diva: Daysailer und Tourer aus einer FormFoto: YACHT/ M.-S. Kreplin

Die schwedische Fabola-Werft hat die im letzten Jahr präsentierte Campus 7.4 um eine offenere Variante mit großer Plicht ergänzt

Normalerweise, sagt man, passt auf einen Topf nur ein Deckel. Bernt Lindquist sieht das anders. Um dem aktuellen Daysailer-Trend zu folgen, hat er auf die 2011 eingeführte Campus 7.4 ein komplett neues Deck gesetzt. Die so entstandene „Diva 24“ bietet ein großes Gästecockpit und eine sehr, beinahe schon zu kleine Arbeitsplicht im Heck. Dort laufen alle Fallen und Strecker auf zwei seitliche Winschen zusammen, so wie man es mittlerweile von vielen Großserienwerften gewohnt ist. Tatsächlich gehörte die kleine Werft von der Ostküste zu den Pionieren dieser Anordnung, schon vor gut 15 Jahren entwarf Lindquist erste Yachten mit nach achtern geführten Leinen.

Rank und Kant. Beide Boote tragen viel Tuch und die angesagten Chines
Foto: YACHT/ M.-S. Kreplin

Nun also die Adaption auf das Kleinkreuzersegment, wo normalerweise gar keine Winschen dieser Größe üblich sind. Zwei selbstholende 20er-Winden von Harken sollen beim Trimm helfen und die Mitsegler von der Mitarbeit befreien.

Wer aktiver mitsegeln möchte, bleibt daher lieber bei der Campus, die in dieser Hinsicht eher konventionell ausgerichtet ist, auch wenn die Anordnung der Fallen und Strecker mit zentraler Mittelwinsch auf dem Kajütdach ebenfalls etwas ungewöhnlich ausfällt. Sie erlaubt aber zumindest die Teilnahme der Crew an Segelmanövern.

Einen ausführlichen Doppeltest lesen Sie in Kürze in der YACHT.

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