BinnenkreuzerBoot-Premieren VII: Maxus 24 Evo

Michael Rinck

 · 29.01.2016

Binnenkreuzer: boot-Premieren VII: Maxus 24 EvoFoto: YACHT/M. Strauch

Die polnische Werft präsentiert ein kleines Raumwunder. Auf 24 Fuß findet alles Platz, was Segler für einen Urlaubstörn brauchen

Die Northman-Werft aus Polen hat die Maxus 24 Evo für die Anforderungen auf den masurischen Seen gebaut. Die kleine Yacht mit 7,35 Meter Länge, Innenballast und aufholbarem Schwert ist ideal für Binnereviere und küstennahes Segeln. Außerdem macht ein Gewicht von 1750 Kilogramm auch den Transport per Trailer einfach. Der deutliche Knickspant sorgt durch fast senkrechte Bordwände für sehr viel Raum unter Deck des kleinen Schiffes.

So gibt es eine abgeschlossene Nasszelle für eine Chemietoilette und eine kleine Pantry, und neben Bugkoje und Salonbänken findet sich noch ein im Heck quer unter dem Cockpit eingebauter Schlafplatz. Stauräume sind im Cockpit in zwei geräumigen Backskisten und unter Deck unter den Kojen sowie in zahlreichen Schapps ausreichend vorhanden.

Der Knickspant schafft Volumen unter Deck und soll für höhere Steifigkeit unter Segeln sorgen
Foto: YACHT/M. Strauch

Die Maxus 24 Evo kommt mit angehängtem Ruder mit Pinnensteuerung. Die nach außen abgeschrägten Sülls sollen das Steuern auf der hohen Kante bei Lage bequem machen. Das wird im Cockpitbereich von Gurtbändern als Reling unterstützt. Sollte trotz umgelenkter Fallen und Strecker doch einmal der Weg auf das Vorschiff führen, sind dort keine Unterwanten im Weg. Diese sind innen am Aufbau angeschlagen und bilden mit den außen am Rumpf befestigten Oberwanten einen Durchgang. Unter Deck werden die Kräfte der Unterwanten per Edelstahl-Armierungen am Rumpf abgefangen. Das aufholbare Schwert wird per Talje vom Schwertkasten durch die Maststütze unter Deck auf das Aufbaudach im Cockpit umgelenkt und bedient.

Die Basisversion kostet 28.750 Euro mit Überführung. Zudem können noch diverse Extras geordert werden. So gibt es einen Bugspriet für den Gennaker, eine Mastlegevorrichtung, Flexiteak und größere und selbstholende Winschen.

Bei YACHT tv gibt es den Testbericht der kleineren Schwester Maxus 21:

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