Kleinkreuzer

Bereits gesegelt: Vor der Linse: die neue Tofinou 9.7 im YACHT-Test

Michael Good

 · 31.07.2019

Bereits gesegelt: Vor der Linse: die neue Tofinou 9.7 im YACHT-Test

Die Werft Latitude 46 in Frankreich hat wieder ein neues Boot gebaut. Die typischen Tofinou-Gene bleiben bestehen, dafür ist sonst vieles neu

Der Italienische Konstrukteur Michele Molino hat den neuen Daysailer aus dem Hause Latitude 46/Tofinou gezeichnet und übernimmt damit das Erbe von Michel Joubert (Joubert/Nivelt), der bisher für alle Konstruktionen der eigenständigen Tofinou-Linie verantwortlich zeichnete. Mit dem neuen Entwurf möchten Molino und die Werft Latitude 46 einerseits die typische Optik der charakterstarken Marke Tofinou erhalten, gleichzeitig aber auch das Konzept mit einer ganze Menge von neuen und innovativen Konstruktionsmerkmalen ergänzen. Diese Aufgabe ist bestimmt nicht einfach, im Falle der Tofinou 9.7 aber sehr gekonnt umgesetzt.

Das erste Schiff des neuen Typs hat die Produktion in La Rochelle bereits verlassen und ist an den neuen und glücklichen Eigner übergeben worden. Die YACHT-Redaktion hat die Gelegenheit bekommen, nur wenige Tage danach die neue Tofinou 9.7 in der Bucht von La Baule an der französischen Westküste eingehend zu testen. Der Bericht dazu erscheint in einer der nächsten Ausgaben. Bis dahin gibt es hier nachfolgend die ersten Fotos vom Test als Galerie.

Ordnungshüter. In den großen Staukisten innerhalb der Duchten können Schoten und anderes Kleinmaterial lagern. Für größere Dinge, wie zum Beispiel zusätzliche Segel, steht in der Achterpiek genug Platz zur Verfügung 
Ordnungshüter. In den großen Staukisten innerhalb der Duchten können Schoten und anderes Kleinmaterial lagern. Für größere Dinge, wie zum Beispiel zusätzliche Segel, steht in der Achterpiek genug Platz zur Verfügung 
Typisch Daysailer. Gestreckte Linien, wenig Freibord, keine Reling. Der Bugspriet ist jetzt beim neuen Boot erstmals fest angebaut
Typisch Daysailer. Gestreckte Linien, wenig Freibord, keine Reling. Der Bugspriet ist jetzt beim neuen Boot erstmals fest angebaut
Ausladend. Das Heck ist breit und unten flach. Deshalb sind auch zwei Ruderblätter nötig. Die integrierte Badeplattform gehört zum Tofinou-Konzept
Ausladend. Das Heck ist breit und unten flach. Deshalb sind auch zwei Ruderblätter nötig. Die integrierte Badeplattform gehört zum Tofinou-Konzept
Sportliche Attitüde. Vor allem mit Gennaker kann die smarte Französin im YACHT-Test überzeugen. Sie segelt aber auf allen Kursen schnell und steif
Sportliche Attitüde. Vor allem mit Gennaker kann die smarte Französin im YACHT-Test überzeugen. Sie segelt aber auf allen Kursen schnell und steif
Zentriert. Die Schoten, Fallen und Trimmleinen werden auf die Winschpodeste in der Cockpit-Mitte geführt. Damit kann der Steuermann auch alle Funktionen bedienen. Die Mitsegler können sich entspannen
Zentriert. Die Schoten, Fallen und Trimmleinen werden auf die Winschpodeste in der Cockpit-Mitte geführt. Damit kann der Steuermann auch alle Funktionen bedienen. Die Mitsegler können sich entspannen
Es lebe die Einfachheit. Die Selbstwendefock ist der Standard ab Werft. Eine Genua wäre vielleicht machbar, wird aber nicht als Option ausgewiesen
Es lebe die Einfachheit. Die Selbstwendefock ist der Standard ab Werft. Eine Genua wäre vielleicht machbar, wird aber nicht als Option ausgewiesen
Aufgeräumt. Klare Strukturen im Cockpit. Einen Tisch in der Plicht kann man sich als Extra bestellen
Aufgeräumt. Klare Strukturen im Cockpit. Einen Tisch in der Plicht kann man sich als Extra bestellen
Einfach und nüchtern. Innen können bis zu sechs Personen schlafen. Tourentauglich ist der Daysailer dennoch nicht wirklich 
Einfach und nüchtern. Innen können bis zu sechs Personen schlafen. Tourentauglich ist der Daysailer dennoch nicht wirklich 
Ordnungshüter. In den großen Staukisten innerhalb der Duchten können Schoten und anderes Kleinmaterial lagern. Für größere Dinge, wie zum Beispiel zusätzliche Segel, steht in der Achterpiek genug Platz zur Verfügung 
Ordnungshüter. In den großen Staukisten innerhalb der Duchten können Schoten und anderes Kleinmaterial lagern. Für größere Dinge, wie zum Beispiel zusätzliche Segel, steht in der Achterpiek genug Platz zur Verfügung 
Typisch Daysailer. Gestreckte Linien, wenig Freibord, keine Reling. Der Bugspriet ist jetzt beim neuen Boot erstmals fest angebaut
Typisch Daysailer. Gestreckte Linien, wenig Freibord, keine Reling. Der Bugspriet ist jetzt beim neuen Boot erstmals fest angebaut
Typisch Daysailer. Gestreckte Linien, wenig Freibord, keine Reling. Der Bugspriet ist jetzt beim neuen Boot erstmals fest angebaut
Ausladend. Das Heck ist breit und unten flach. Deshalb sind auch zwei Ruderblätter nötig. Die integrierte Badeplattform gehört zum Tofinou-Konzept
Sportliche Attitüde. Vor allem mit Gennaker kann die smarte Französin im YACHT-Test überzeugen. Sie segelt aber auf allen Kursen schnell und steif
Zentriert. Die Schoten, Fallen und Trimmleinen werden auf die Winschpodeste in der Cockpit-Mitte geführt. Damit kann der Steuermann auch alle Funktionen bedienen. Die Mitsegler können sich entspannen
Es lebe die Einfachheit. Die Selbstwendefock ist der Standard ab Werft. Eine Genua wäre vielleicht machbar, wird aber nicht als Option ausgewiesen
Aufgeräumt. Klare Strukturen im Cockpit. Einen Tisch in der Plicht kann man sich als Extra bestellen
Einfach und nüchtern. Innen können bis zu sechs Personen schlafen. Tourentauglich ist der Daysailer dennoch nicht wirklich 
Ordnungshüter. In den großen Staukisten innerhalb der Duchten können Schoten und anderes Kleinmaterial lagern. Für größere Dinge, wie zum Beispiel zusätzliche Segel, steht in der Achterpiek genug Platz zur Verfügung 

Mittlerweile hat die Werft auch die Preisliste fertig ausgearbeitet. Die Tofinou 9.7 kostet in der Standard-Ausstattung ab Werft 130.900 Euro, inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer, aber ohne Segel. Aufpreise werden zudem für einen Elektro-Motor von Torqeedo, für den Kohlefasermast wie auf dem Testschiff sowie für eine Hubkiel- (Teleskop-System) oder eine Schwenkkiel-Option verlangt.

Konstrukteur Michele Molino Lüa (Rumpflänge) 9,82 m LWL (Länge Wasserlinie) 9,15 m Breite 2,99 m Gewicht 2,3 t Tiefgang Standard Festkiel 2,00 m Tiefgang Hubkiel (Teleskop) 1,22–2,00 m Tiefgang Schwenkkiel 0,9–2,10 m Motorisierung Einbaumotor 15 PS, Saildrive Selbstwendefock 20,0 qm Großsegel 28,0 qm Code Zero 40,0 qm Gennaker 80,0 qm

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