Archambault A27Multitalent aus Frankreich

Michael Good

 · 28.03.2012

Archambault A27: Multitalent aus FrankreichFoto: Archambault Boats
Archambault A27
Der Prototyp der neuen A27 segelt bereits. Das Crossover-Konzept bringt Sportboot und Cruiser auf nur 8,35 Meter Länge zusammen

Die A27 füllt die Lücke zwischen der A31 (s. YACHT 23/2009) und der altgedienten Surprise. Mit Gennaker-Rüssel und einer aggressiven Linienführung zeigt das Boot vor allem sportliche Züge. Das Design von Joubert/Nivelt verspricht zudem ein hohes Leistungspotenzial. Das für die Bootsgröße recht komfortabel ausgebaute Interieur mit vier Kojen, offenem Vorschiff und einem standardmäßig installierten Chemie-Klo macht die A27 aber gleichermaßen zum Weekender oder sogar auch zum Tourenboot. Dafür hat die Werft auch ein Komfortpaket mit zusätzlichen Schränken, Sofas mit Rückenlehnen, einem Salontisch, einem Kocher und einem Wassertank mit 50 Liter Inhalt definiert.

Zudem ist die A27 in verschiedenen Varianten bezüglich der Unterwasser-Konfiguration erhältlich. Alternativ zum sportlichen Gusseisen-Festkiel in T-Form kann das Schiff als Bi-Kieler (Kimmkieler) oder als Schwenkkieler geordert werden, in letzterem Fall mit zwei Ruderblättern für ein einfaches Trockenfallen und zum Segeln in Flachwasserrevieren. Dem Schiff wird ab Werft ein Dieselmotor von Volvo Penta (D1-13) mit 12 PS (9 kW) eingebaut.

  Archambault A27Foto: Archambault Boats Archambault A27

Für Regattasegler ist das IRC-Racing-Paket interessant. Es beinhaltet einen Kohlefaser-Spibaum und die gesamte Spinnaker-Ausstattung inklusive aller Beschläge, Blöcke und Schoten. Deck und Rumpf der A27 sind im Vakuum-Infusionsverfahren gebaut. Der Mast mit zwei Salingen besteht aus Aluminium, die Wanten sind zudem bereits im Standard aus Dyform-Rigging.

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Die A27 kostet ohne Segel 68.952 Euro. Ansprechpartner für den Vertrieb in Deutschland ist die Firma Diamond Yachts in Laboe (www.diamond-yachts.de).

Archambault A27
Foto: Archambault Boats

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Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

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