In der Marina Bregenz zwischen Dampferhafen und Pipeline macht die „Sowitasgoht VII“ aus dem Jahr 1937 fest sowie eine weitere „Sowitasgoht“, die in den 1960er-Jahren nach Plunders Plänen entstand. Am Freitag, 19. Juni, um 15.00 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag jeweils um 11.00 und 15.00 Uhr können die Boote besichtigt werden. Die Eigner stehen dann für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Zugleich sind in Bregenz an diesem Wochenende weitere, teils historische Schiffe zu Gast. Im Yacht Club Bregenz beginnt am Montag die Weltmeisterschaft der 8-Meter-Yachten. Mehrere der teilnehmenden Boote sind über hundert Jahre alt und präsentieren sich bereits am Sonntag vor und im Bregenzer Hafen, wo um 16.00 Uhr auch die offizielle Eröffnung der Weltmeisterschaft stattfindet.
Unter den teilnehmenden Yachten ist ein Schiff, das von Franz Plunder in den 1930er Jahren umgebaut wurde: die “Elfe II” aus dem Lindauer Segler Club.
Eine Woche später dann, von Donnerstag bis Samstag, folgt mit der „Porcupine II“ ein weiterer Höhepunkt. Der elegante Zweimaster wurde 1934 nach Plunders Entwürfen in Bremen gebaut. Er zählt zu den eindrucksvollsten bis heute noch erhaltenen Zeugnissen seines Schaffens.
Die Präsentation der Schiffe ergänzt die Ausstellung über Franz Plunders Lebenswerk im Vorarlberg Museum auf besondere Weise: Was dort anhand von Fotografien, Modellen, Zeichnungen und Dokumenten erzählt wird, kann im Hafen unmittelbar erlebt werden.
Die Ausstellung „Der atlantische Traum. Franz Plunder – Bootsbauer, Bildhauer, Abenteurer“ ist noch bis 6. Januar 2027 zu sehen. Die nächste Ausstellungsführung findet am Sonntag, 12. Juli, statt.

Textchef YACHT
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