BootstestBroadblue 346: Fahrtenkatamaran aus England

Michael Good

 · 10.05.2018

Bootstest: Broadblue 346: Fahrtenkatamaran aus EnglandFoto: YACHT/R. Langdon
Individualität. Hohe Rümpfe, festes Vorschiff, aber kein Bimini: Der Broadblue 346 hebt sich von der Masse der größeren Kats ab
Fahrtenkats unter 40 Fuß? Sinnlos, so das Vorurteil. Der Zehn-Meter-Cat beweist nun das Gegenteil mit erstaunlichen Möglichkeiten. Der Test im PDF-Download
  Risszeichnung des Broadblue 346Foto: YACHT/N. Campe Risszeichnung des Broadblue 346

Über den individuellen Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. In diesem Fall aber dürfte klar sein: Schön geht irgendwie anders. Nein, attraktiv oder gar elegant ist der Broadblue 346 nicht. Dafür überzeugt der Katamaran aus England umso mehr mit seinem Kampf gegen ein heutzutage gängiges Verdikt, welches heißt: Fahrtenkatamarane unter zwölf Meter Länge funktionieren nicht.

Der Broadblue beweist, dass auch ein Zehn-Meter-Kat gut funktionieren kann: Ein erhöhtes Cockpit schafft Platz in den Kabinen; ein weit achtern stehendes Rigg mit Selbstwendefock sorgt für gutes Handling. Zwei 16 PS starke Einbaumaschinen mit Saildrive helfen in der Flaute. Allerdings ist dieser Kat nicht für die Charter gedacht.

Alles über dieses außergewöhnliche Schiff lesen Sie in der YACHT, Ausgabe 9/2018, erhältlich im DK-Shop. Oder Sie laden sich den Testbericht direkt über den Link unten herunter.

  Sämtliche Fallen, Schoten und Trimmleinen laufen auf ein zentrales Podest. Die Funktion ist tadellosFoto: YACHT/R. Langdon Sämtliche Fallen, Schoten und Trimmleinen laufen auf ein zentrales Podest. Die Funktion ist tadellos
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Foto: YACHT/R. Langdon

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Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

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