Die Konstruktion des neuen Aventura 43 stammt erneut von Lasta Design Studio. Demensprechend bleibt das neue Modell auch der aktuellen, werfttypischen Formensprache treu. Die Nähe zum größeren Schwesterschiff ist dabei auffällig: Der Aventura 43 fällt im Vergleich nur wenig kürzer aus als der 45er, ist aber rund 30 Zentimeter weniger breit was bei Katamaranen gemeinhin ein großes Thema ist. Die Konstruktion ist also deutlich gestreckter.
Die Konstruktion des neuen Aventura 43 stammt erneut von Lasta Design Studio. Dementsprechend bleibt auch das neue Modell der aktuellen, werfttypischen Formensprache treu. Die Nähe zum größeren 45er ist dabei auffällig: Der Aventura 43 fällt im Vergleich nur wenig kürzer aus , ist aber rund 30 Zentimeter schmaler. Die Konstruktion wirkt dadurch insgesamt deutlich gestreckter.
An Deck orientiert sich das neue Modell eng am bekannten und bewährten Konzept von Aventura. Der seitlich erhöhte Steuerstand bleibt ebenso erhalten wie die Trennung von Steuerstand und Arbeitscockpit. Gerade bei Manövern ist das ein schlüssiges Layout, weil zwei Personen parallel arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu behindern. Alle Fallen, Schoten und Trimmleinen sind konsequent zu den beiden großen Winschen auf dem Kajütaufbau geführt. Optional ist über dem Steuerstand auch ein Bimini als Sonnenschutz erhältlich. Auch das Konzept der Flybridge mit der großzügigen Sitzgruppe auf dem Kajütdach bleibt erhalten. Eine hohe, umlaufende Rückenlehne sorgt dort für Komfort und sicheren Halt.
Das Frontcockpit wurde leicht modifiziert. Vier große Sonnenliegen gehören weiterhin zum Konzept, gleichzeitig reicht die Plattform nun weiter nach vorn. Dadurch fallen die Trampoline kleiner aus als bisher. Insgesamt bleibt das Deckslayout damit klar auf Komfort und Aufenthaltsqualität ausgelegt, ohne die funktionale Ausrichtung des Bootes aufzugeben.
Zum Charakter des Bootes passt das insgesamt sportliche Riggkonzept. Der Mast steht vergleichsweise weit achtern, etwa auf Schiffsmitte, dazu gibt es viel Segelfläche und ein Großsegel mit Squarehead bereits in der Standardausführung. Hinzu kommt eine überlappende Genua mit Holepunkten auf dem Kajütaufbau. Eine Selbstwendefock ist allerdings auch optional nicht vorgesehen.
Beim Innenausbau im Salon übernimmt Aventura das bekannte Grundlayout des größeren 45ers. Die Sitzgruppe ist weit nach vorn gerückt, die Pantry dagegen achtern positioniert und damit eng an Außencockpit und Außen-Sitzgruppe angebunden. Die großen Schiebetüren lassen sich weit öffnen und koppeln so Innen- und Außenbereich direkt.
Für den Ausbau in den Rümpfen sind eine Drei-Kabinen-Version für Eigner sowie optional eine Variante mit vier Kabinen für den Chartereinsatz vorgesehen. Eine wesentliche Änderung gegenüber dem Aventura 45 betrifft die Achterkabinen: Dort sind die Kojen nun längs zur Fahrtrichtung eingebaut. Hintergrund sind die insgesamt schlankeren Rümpfe. Separate Niedergänge zu den Achterkabinen wie beim größeren Bruder entfallen deshalb. Im Vorschiff bleibt das bekannte Layout mit quer eingebauten Kabinen erhalten. In beiden Versionen verfügen alle Kabinen über ein eigenes, großzügiges Bad mit separatem Duschbereich.
Auch bei der Motorisierung bietet die Werft mehrere Optionen an. Standard sind zwei Yanmar-Dieselmotoren mit jeweils 30 PS. Optional sind stärkere Maschinen mit 57 PS erhältlich. Alternativ sollen außerdem zwei Elektromotoren mit jeweils 20 kW oder ein Hybridantrieb angeboten werden.
Die wichtigste Abgrenzung zum größeren Aventura 45 liegt jedoch beim Preis. Für den neuen Aventura 43 nennt die Werft einen Grundpreis von 419.500 Euro netto beziehungsweise rund 499.200 Euro brutto inklusive 19 Prozent MwSt. Der größere Aventura 45 liegt mit 587.000 Euro netto beziehungsweise 698.530 Euro brutto deutlich höher. Genau hier dürfte der neue 43er für viele Interessenten spannend werden: als etwas einfachere, etwas schlankere und vor allem deutlich günstigere Schwester des Flaggschiffs – ohne sich konzeptionell allzu weit vom Aventura 45 zu entfernen.

Redakteur Test & Technik