16-Fuß-KatamaraneStrand-Kats im Vergleichstest

Andreas Fritsch

 · 07.07.2014

16-Fuß-Katamarane: Strand-Kats im VergleichstestFoto: Nils Günter
Strandkat-Vergleichstest auf dem Strelasund
Die Roto-Molded-Technik soll es möglich machen: preisgünstige Einsteiger-Kats, die leicht zu segeln und enorm robust sind. Ein Vergleich
  Das Trio beim Test vor StralsundFoto: Yacht / Nils Günter Das Trio beim Test vor Stralsund

Für den Test zur Verfügung standen drei vom Konzept her ähnliche Boote: der Dart 16, Topper 16 und der brandneue RS 16 Cat – von der Größe her noch handlich, dadurch aufgebaut trailerbar und trotzdem auch für erwachsene Zweimann-Crews geeignet. Das Trio aus England wird im modernen und sehr günstigen Roto-molded-Verfahren hergestellt, das die Boote rund 30 bis 40 Prozent günstiger macht als vergleichbare GFK-Kats. Der Grund dafür ist einfach: Die Rümpfe werden als Granulat in Formen gefüllt, die anschließed in einem sich drehenden Ofen "gebacken" werden. Dieses Thermoplast-Bauverfahren verkürzt die Bauzeit der Rümpfe auf etwa zwei Stunden, im Gegensatz zu etwa 40 Stunden im traditionellen Laminataufbau. Die dabei entstehenden Rümpfe sind extrem robust, verkraften auch gröbere mechanische Belastungen wie beachen oder misslungene Anleger problemlos.

yacht/M4309178Foto: Yacht / Nils Günter

Alle drei Boote sind obendrein extrem flexibel: Es gibt sie in verschiedensten Ausrüstungsstufen sowohl für Einsteiger bis hin zur Gennaker-Rakete, die auch schon erfahrenen Kat-Seglern noch Spaß machen soll. Auf Wunsch kann das Boot so mit der Erfahrung der Crew "mitwachsen" Sogar einhand sollen die Kats gut zu handhaben sein.

Der Dart 16 ist sozusagen die Keimzelle der Roto-Molded-Kats, war einer der ersten, der Ende der neunziger Jahre auf den Markt kam. Wie schlagen sich der deutlich jüngere Topper und der brandneue RS 16 Cat gegen den Platzhirsch? Wir testeten die Boote auf Rügen auf Herz und Nieren.

Außerdem: In einer Service-Strecke gibt Kat-Legende Helge Sach Tipps für Kat-Einsteiger, erklärt die häufigsten Fehler, die es zu vermeiden gilt, sagt, was das Boot schnell macht. Den ausführlichen Test samt Tipps in der neuen YACHT, Nr. 15, jetzt im Zeitschriftenhandel erhältlich.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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