TestJollenspaß für Einsteiger

Andreas Fritsch

 · 16.07.2012

Test: Jollenspaß für EinsteigerFoto: N. Günther/YACHT
Jollentest vor Glücksburg
Boote für Anfänger, die sogar Familien mit kleinen Kindern nicht überfordern, aber sportliche Reserven haben – geht das? Ein Vergleichstest
  Jollentest vor GlücksburgFoto: N. Günther/YACHT Jollentest vor Glücksburg

Moderne Konzepte und Materialien haben in den letzten Jahren den Jollenmarkt auf den Kopf gestellt: günstige Angebote dank Rotomolded-Technik, super-simple Gennaker-Einleinen-Systeme, die sogar Einsteiger schnell in den Griff bekommen, abgespeckte, aber funktionale Technik. Die Innovationen in dieser Richtung kommen vor allem aus England: RS, Laser, Topper heißen die Firmen, die zuletzt mit neuen Modellen für Furore gesorgt haben. Neuester Spross bei RS ist der sehr geräumige und stabile Venture, der vor allem auf mehrköpfige Familiencrews und Segelschulen zielt. Bei Laser ist es der Bahia, beim derzeit in Deutschland noch zu Unrecht verkannten Hersteller Topper der Omega. Die drei treten gegen ein ebenfalls enorm leicht zu segelndes, aber raketenschnelles Dingi von der britischen Insel an, den X-0.

Das Testfeld beim Segeln vor Glücksburg
Foto: N.Günther/YACHT

Alle Boote können ohne Trapez gesegelt werden, erfordern keine artistische Beweglichkeit und sind auch von einer Familiencrew für den Nachmittagsausflug bewegbar. Bequeme Sitzbänke, Transportkisten, Ruderdollen, Motorhalter – die Hersteller sind spürbar um Alltags- und Tourentauglichkeit bemüht. Trotzdem haben sie sportliche Reserven: Gennaker oder Spi sind mit dabei oder als Extra orderbar, das Trapez nachrüstbar. Es handelt sich um Boote, die gewissermaßen mit dem Können der Besitzer mitwachsen.

Die YACHT hat die vier Kandidaten drei Tage lang auf der Flensburger Förde getestet. Welches Boot für welche Crew geeignet ist, wer welche Detail-Schwächen hat – all das lesen Sie in der neuen YACHT.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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