Moderne Konzepte und Materialien haben in den letzten Jahren den Jollenmarkt auf den Kopf gestellt: günstige Angebote dank Rotomolded-Technik, super-simple Gennaker-Einleinen-Systeme, die sogar Einsteiger schnell in den Griff bekommen, abgespeckte, aber funktionale Technik. Die Innovationen in dieser Richtung kommen vor allem aus England: RS, Laser, Topper heißen die Firmen, die zuletzt mit neuen Modellen für Furore gesorgt haben. Neuester Spross bei RS ist der sehr geräumige und stabile Venture, der vor allem auf mehrköpfige Familiencrews und Segelschulen zielt. Bei Laser ist es der Bahia, beim derzeit in Deutschland noch zu Unrecht verkannten Hersteller Topper der Omega. Die drei treten gegen ein ebenfalls enorm leicht zu segelndes, aber raketenschnelles Dingi von der britischen Insel an, den X-0.
Alle Boote können ohne Trapez gesegelt werden, erfordern keine artistische Beweglichkeit und sind auch von einer Familiencrew für den Nachmittagsausflug bewegbar. Bequeme Sitzbänke, Transportkisten, Ruderdollen, Motorhalter – die Hersteller sind spürbar um Alltags- und Tourentauglichkeit bemüht. Trotzdem haben sie sportliche Reserven: Gennaker oder Spi sind mit dabei oder als Extra orderbar, das Trapez nachrüstbar. Es handelt sich um Boote, die gewissermaßen mit dem Können der Besitzer mitwachsen.
Die YACHT hat die vier Kandidaten drei Tage lang auf der Flensburger Förde getestet. Welches Boot für welche Crew geeignet ist, wer welche Detail-Schwächen hat – all das lesen Sie in der neuen YACHT.

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