Aus Amerika kommt eine neue Jolle, die wieder einmal den Spagat zwischen actionreichem Gleiten, verbunden mit dem Komfort und der Sicherheit eines Kielbootes, schaffen will.
Das Konzept ist nicht neu, wurde beispielsweise bei der Streamline oder der Breeze 6.0 schon vor einigen Jahren umgesetzt. Nicht ganz neu ist auch die Idee, eine Einhand-Jolle mit Kiel auszurüsten, wie die Monas beweist. Neu bei der Bongo ist jedoch, eine Einhand-Jolle mit modernem Riss mit einem Gennaker und einem Kiel auszurüsten.
Designer Paul Cronin stammt aus der Kajak-Industrie, Parallelen sind bei der Bongo unverkennbar. Bei einer Wasserlinienlänge von 4,57 Meter beträgt die Wasserlinienbreite nur 0,91 Meter — das geht stark in Richtung Kanu. Über der Wasserlinie verbreitert sich der Rumpf auf 1,98 Meter. Dadurch sitzt der Segler sehr weit außen und erreicht zusammen mit dem 45-Kilogramm-Kiel ein hohes aufrichtendes Moment — auch ohne exzessives Ausreiten. Dadurch sollen sowohl ältere Semester als auch, durch die erhöhte Sicherheit, junge Segler Spaß an dieser Jolle finden. Dieser sollte bei dem nicht ganz geringen Preis von 13.000 US-Dollar auch aufkommen, wofür der Gennaker, unter dem raumschots angeblich schon 23 Knoten gemessen wurden, sorgen kann.
Technische Daten:
Länge: 4,63 m
LWL: 4,57 m
Breite: 1,98 m
Breite WL: 0,91 m
Tiefgang: 1,19 m
Gennakerbaum: 1,07 m
Gewicht: 159 kg
Ballast: 45 kg
Großsegel: 10,4 qm
1. Reff: 8,1 qm
2. Reff: 6,7 qm
Gennaker: 13,7 qm
Gennaker (klein): 9,7 qm

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