YACHT-TestIm Doppelpack: Test Oceanis 46.1 und 51.1 mit Standardrigg

Jochen Rieker

 · 12.04.2019

YACHT-Test: Im Doppelpack: Test Oceanis 46.1 und 51.1 mit StandardriggFoto: Beneteau/Billy Black
Seite an Seite. Beneteaus Bestseller beim direkten Vergleich in der Narragansett Bay in Newport
Beneteau dominiert mit seinen Newcomern den Markt der großen Fahrtenboote. Wie gut segeln sie in der Basiskonfiguration mit Rollmast? Der Test im PDF-Download
  Risszeichnung der Oceanis 46.1Foto: YACHT/N. Campe Risszeichnung der Oceanis 46.1

Beide sind so gefragt, dass Beneteau Rümpfe und Decks in mehreren Formen baut, um die Lieferzeiten moderat zu halten. Beide waren für die Wahl zu Europas Yacht des Jahres nominiert. Die Oceanis 46.1 konnte im Januar mit einer überzeugenden Leistung auch den Titel holen. Damit, so könnte man meinen, ist alles gesagt.

Ist es nicht! Denn bisher bot die Werft ihre Erfolgsmodelle nur in der hochwertigen und leistungsoptimierten "First Line"-Ausstattung an – ein Upgrade, das je nachdem, ob der Eigner ein Performance-Rigg aus Alu oder Carbon wählt, zwischen 25.000 und bis zu 70.000 Euro extra kostet. Damit überzeugten beide Boote seglerisch – die von Finot/Conq gezeichnete 46.1 noch mehr als die 51.1.

Im Doppeltest der Basisversionen wollten wir nun wissen: Bleiben die guten bis sehr guten Eigenschaften erhalten – oder leiden die Topmodelle der Oceanis-Reihe spürbar unter dem kürzeren Rollmast, einfacherem Tuch und deutlich weniger Segelfläche? Falls es Leistungseinbußen gibt: Welche Konfiguration empfiehlt sich, um diese zu kompensieren?

Der direkte Vergleich offenbarte auch eindrucksvoll, welche Ausbau-Varianten für welches Boot am sinnvollsten sind. Beide gibt es mit drei, vier oder fünf Kammern, die 51.1 auf Wunsch sogar mit einer weiteren Kabine für den Bootsmann in der vorderen Segellast. Vertragen die Yachten Vollbelegung in den vor allem für den Chartereinsatz konzipierten Vier- und Fünf-Kabinen-Versionen – und ist das Rumpfvolumen auch in der Eignerversion mit drei Kammern noch sinnvoll genutzt?

Durchbruch in Lee. Die von Finot/Conq konstruierte 46.1 kann ihre große Schwester nicht nur halten, sondern geht locker vorbei
Foto: Beneteau/Allison Barrett

Antworten auf diese Fragen finden Sie im Doppeltest der Oceanis 46.1 und 51.1 – nachzulesen in der YACHT 7/2019. Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Test direkt über den Link unten herunter.

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Jochen Rieker

Jochen Rieker

Herausgeber YACHT

Aufgewachsen in Süddeutschland, hat Jochen Rieker das Segeln auf Bodensee, Ammersee und Starnberger See gelernt. Zunächst war er auf Pirat, H-Jolle und Tempest unterwegs, später auf Hobie Cat, A Cat und Dart 16. Aber wie das so ist: Je weiter entfernt das Meer, desto größer die Leidenschaft danach. Inspiriert durch die Bücher von Bobby Schenk und Wilfried Erdmann, folgte in den 90ern der erste Dickschifftörn im Ionischen Meer auf einer Carter 30, damals noch ohne Segelschein. Danach war’s um ihn geschehen. Als YACHT-Kaleu und Jury-Vorsitzender des European Yacht of the Year Award hat Rieker in den vergangenen mehr als 25 Jahren gut 500 Boote getestet. Sein eigenes, ein 36-Fuß-Racer/Cruiser, lag zuletzt in der Adria. Diesen Sommer verholt er es an die Schlei, wo er inzwischen lebt.

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