Mit der Y6 erweitert YYachts aus Greifswald sein Angebot unterhalb der Modelle Y7, Y8 und Y9. Die Konstruktion stammt von Bill Tripp und folgt der bekannten Linie der Werft: Der konvexe Steven, der flache Aufbau und das aufgeräumte Deck sorgen für einen unverkennbaren Auftritt. Eine ausgeprägte aber weich abgesetzte Kimmkante setzt eigenständige in der Konstruktion. Der Rumpf und das Deck entstehen in Carbon-Epoxid-Sandwichbauweise. Damit soll die rund 19,65 Meter lange und nur knapp 26 Tonnen schwere Yacht auch bei leichtem Wind gute Segeleigenschaften bieten.
Die ersten Bilder vom segelnden Boot zeigen die gestreckten Linien und das weitgehend freie Deck besonders deutlich. Sämtliche Schoten und Fallen werden verdeckt zu den beiden Steuerständen im Heck geführt. Selbstwendefock, Rollgroßbaum, elektrische Winschen und weitere Assistenzsysteme sollen dafür sorgen, dass sich die Y6 trotz ihrer Größe auch allein oder mit kleiner Crew bedienen lässt. Das Gästecockpit bleibt dabei von den Bedienelementen weitgehend getrennt.
Unter Deck setzt YYachts auf ein hohes Maß an Individualisierung. In Zusammenarbeit mit dem dänischen Architekten David Thulstrup und dem werfteigenen Designteam entstanden vier unterschiedliche Gestaltungslinien. Sie reichen von hellen, nordisch zurückhaltenden Farbtönen bis zu dunklen Hölzern und kräftigen Kontrasten. Auch die Raumaufteilung lässt sich anpassen: Standardmäßig stehen drei oder vier Kabinen zur Verfügung, alternativ können unter anderem ein Arbeitsbereich, eine zusätzliche Lounge oder eine Crewkabine im Vorschiff eingerichtet werden.

Redakteur Test & Technik
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