Test Hanse 545Gutes verbessert

Fridtjof Gunkel

 · 28.03.2010

Test Hanse 545: Gutes verbessertFoto: Werft
Marschiert: Hanse 545 mit längerem Mast und tieferem T-Kiel
Hanseyachts hat das ehemalige Flaggschiff 540 einer umfassenden Modifikation unterzogen, die es fast zu einer Neuentwicklung machen

Mehr Segelfläche, größerer Tiefgang, weniger Gewicht, ein neues Deck und weitere Optionen, dazu diverse stilistische Maßnahmen – das 16 Meter lange Boot präsentiert in vielen Punkten ein Plus gegenüber der Vorgängerin.

Die Hanse 545 zeigt ein sehr eigenständiges Design mit senkrechten Rumpffenstern im Salon, einem Aufbau mit Dachüberstand und bündig eingelassenen Luken. Funktional gelungen ist das Deckslayout. Schoten und Fallen sind verdeckt weit nach achtern bis auf zwei Winschen geführt, die der Rudergänger problemlos erreicht. In Kombination mit der Selbstwendefock ist das Schiff so von einer Person simpel segelbar; ein großes Plus für Törns einhand, mit Familie und kleinen Kindern oder segelunkundigen Gästen.
Leistungsseitig zeigte das Schiff im YACHT-Test ebenso Stärken wie im Steuergefühl.
Für den Innenraum gibt es jetzt sechs Kombinationsmöglichkeiten. Eine spannende neue Variante sieht eine Achterkabine über die volle Heckbreite und Inselbett vor.

Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

Meistgelesen in der Rubrik Yachten