TestFrische Akzente

Michael Good

 · 13.04.2009

Test: Frische AkzenteFoto: G.Beauvais YACHT
Mit der Sun Odyssey 33i beeindruckt Jeanneau mit einer durchdachten Weiterentwicklung der guten, einfachen Fahrtenyacht. Wir zeigen das Boot im Detail
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Foto: G.Beauvais YACHT

Selten präsentiert sich umfangreiche Modellpflege so durchdacht und konzeptionell stark wie im Fall der Sun Odyssey 33i als Ablöse für die 32i. Überzeugend ist der ehrliche und schnörkellose Umsatz einer Vielzahl von guten Ideen und schlauen Details.

Das Grundkonzept der Sun Odyssey 33i basiert auf dem der kleineren Schwester, der 30i. Damit hat Jeanneau jetzt gleich zwei gute und starke Modelle als Einsteigeryachten unter zehn Meter Länge im Programm. Die Sun Odyssey 33i wird dauerhaft die 32i ablösen, was aber erst im nächsten Jahr über die Bühne gehen wird. Denn das ältere Boot wird noch in einer Version als Schwenkkieler angeboten, was insbesondere an den Tidenrevieren auf große Nachfrage stößt. Für die neue 33i hingegen ist der variable Tiefgang zwar in Entwicklung, aber noch nicht ganz serienreif. Deshalb bleibt die 32i vorerst noch im aktuellen Programm von Jeanneau bestehen.

Im YACHT-Exklusivtest bei einer recht starken Brise mit gegen 20 Knoten zeigte die Sun Odyssey 33i ein rundum erfreuliches Leistungsvermögen mit eindrucksvollen Werten sowohl an der Kreuz als auch auf dem Vorwindkurs. Gut waren auch die ausgesprochen steifen Segeleigenschaften und das Verhalten in den hohen Wellen.

Auch für den Bereich unter Deck ist die Sun Odyssey 33i konzeptionell deutlich näher an der kleineren Schwester 30i dran als am Vorgängermodell 32i. Das Plus an Bootslänge wurde vor allem in einer deutlich größeren Achterkabine umgesetzt, die jetzt die eigentliche Eignerkammer ist. Die Sun Odyssey 33i kostet ab Werft 83.180 Euro.

Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

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