TechnikDer Kick mit dem Knick

Fridtjof Gunkel

 · 14.11.2010

Technik: Der Kick mit dem KnickFoto: YACHT/M.-S. Kreplin
Sanft auslaufender Chine: Sun Odyssey 409
Nur Marketing oder ein echter Bringer auch auf Fahrtenyachten? Kimmkanten sind Trend – was sie leisten und wie sie funktionieren erläutert Konstrukteur Marc-Oliver von Ahlen

Sunbeam 36.1, Sun Odyssey 409, Sense 50 oder Moody 45 DS - alle haben mehr oder weniger stark ausgeprägte Kanten im Heck. Sie sollen für mehr Stabilität sorgen und schaffen gleichzeitig mehr Platz in der Achterkammer.

Aber was können die Chines wirklich? Immerhin wurden die Kimmkanten für gleitfähige Racer entwickelt und sie sparen auch etwas Gewicht. Sie sorgen für eine bessere Formstabilität in einem bestimmten Fenster von Krängungswinkeln. Die Knickrümpfe stammen von Booten wie Volvo 70 oder Open 60. Schon immer haben Regattayachten die Konstruktion von Fahrtenbooten beeinflusst, auch wenn nicht jede Maßnahme sinnvoll war. Nun also die Knicke. Marc-Oliver von Ahlen über Idee, Funktion und Wirkung der Kimmkanten

Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

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