Fahrtenyachten

T&T - News: Nordische Maßarbeit

Michael Good

 · 04.09.2006

T&T - News: Nordische MaßarbeitFoto: YACHT

Test der Malö 37

Das schwedische Traditionsunternehmen Malö Yacht präsentiert eine neue 37er. Mit vertrauter Optik und bewährter Konzeption beweist die Werft weiterhin Linientreue, setzt gleichzeitig aber auch auf Innovation im Detail.

Die Malö 37 löst die über 100-mal gebaute und verkaufte
Malö 36 ab. Hauskonstrukteur Leif Ängermark hat dem neuen Boot ein fast
unmerkliches Design-Update verpasst: Der Steven ist steiler geworden, und
die Wasserlinie ist im Verhältnis zur Gesamtlänge gewachsen. Auch das
Volumen im Achterschiff hat deutlich zugenommen. Daqas gibt Stabilität unter
Segeln und mehr Raum unter Deck.

Wie alle Malö-Yachten kann auch die neue 37er mit zwei Heckvariationen mit
negativem oder positivem Spiegel geordert werden. Auch der Targabügel über
dem Cockpit ist ein typisches Merkmal von Malö. Auf ihm läuft die Großschot
auf einem Traveller, damit bleibt das Cockpit frei.

Beim Interieur hält die schwedische Werft ebenfalls am bewährten Konzept
fest. Die Malö 37 bietet im Grunde dasselbe Innenlayout wie die größere
Schwester Malö 40 in der Standardversion: eine Achterkammer für zwei
Personen, eine Nasszelle seitlich vom Niedergang und die große Eignerkabine
im Vorschiff. Allerdings sind für die Malö 37 keine Ausbauvariationen
vorgesehen.

Die neue Malö 37 demonstrierte im YACHT-Test bei Leichtwind eine Kostprobe
ihres Könnens. Obwohl als reines Fahrtenboot ausgelegt, überrascht die Yacht
mit sehr agilen Segeleigenschaften.

Der Test jetzt in der neuen YACHT 19/2006 ab Mittwoch am Kiosk

Meistgelesene Artikel