Fahrtenyachten

T&T - News: Form folgt Funktion

Lars Bolle

 · 25.11.2007

T&T - News: Form folgt FunktionFoto: Axel Nissen-Lie

Deckssalon- vs. Normalyacht: Für wen ist was besser? Ein exemplarischer Konzeptvergleich am Beispiel Bavaria

Dem Trend zu mehr Licht, mehr Raum, mehr Stehhöhe unter Deck folgte Mitte 2006 Bavaria mit dem ersten Boot der Vision genannten Reihe. Sie soll, so Vertriebschef Mike Reuer, vorwiegend Eigner ansprechen. Die müssen sich nun jedoch fragen, warum sie sich dieses Modell und nicht ein deutlich günstigeres aus der Cruiser-Reihe zulegen sollen.

Zumal die Ablösung der 39er durch die 40er Cruiser schon für Anfang 2008 angekündigt wurde. Das gleiche Problem ergibt sich bei den beiden Varianten von Jeanneau sowie grundsätzlich bei der Wahl zwischen Normal- oder Deckssalonyacht, sei es vom selben Hersteller oder von verschiedenen Werften. Wo sind die Unterschiede, was zeichnet beide Linien aus, warum sind die Deckssalonvarianten oft um so vieles teurer? Zumal sie sich ja nicht so grundsätzlich unterscheiden, wenn man unter einer Deckssalonyacht nicht ein Modell mit erhöhter Sitzgruppe und Rundumblick im Sitzen versteht.

Die YACHT konnte beide 40-Fußer der Giebelstädter Werft, die Bavaria 39 Cruiser und die 40 Vision, in einem großen Vergleichstest gegeneinander sowie gegen die Konkurrenz in diesem Längensegment segeln. Beide Boote sind in den Rumpfabmessungen fast identisch. Der Vergleich zeigt exemplarisch die Konzeptunterschiede zwischen einer herkömmlichen Fahrtenyacht, die den Massen- und Chartermarkt bedienen soll, und einer Deckssalonyacht, die in erster Linie für Eigner und die kleine Crew gedacht ist.

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