Sunbeam YachtsGutes noch besser

Michael Good

 · 15.04.2010

Sunbeam Yachts: Gutes noch besserFoto: Sunbeam Yachts
Die Österreicher vom Mattsee überraschen nach drei Jahren mit einer aufwändig überarbeiteten 34er. Die 35.2 kommt im Sommer

Die österreichische Werft bringt eine komplett neue 35.2. Das Achtercockpitschiff basiert allein schon aufgrund seiner Größe auf der sehr erfolgreichen Sunbeam 34, entsteht aber in einer neuen Rumpfform.

Die 34er von Sunbeam konnte 2008 den begehrten Titel Europas Yacht des Jahres erringen. Das von den Werftinhabern Manfred und Gerhard Schöchl sowie Porsche Design konzipierte Schiff wurde mit der Entwicklung des neuen Modells 35.2 immerhin 34 Zentimeter länger, aber nur sieben Zentimeter breiter.

Das Plus kommt insbesondere dem Cockpit zugute: Die Duchten werden länger sein und die Backskiste an Steuerbord voluminöser. Die Backskiste
im Heck jedoch entfällt. Weiter profitiert der Innenraum, besonders der Zugang zur Achterkoje. Auch wuchs dort die Höhe über der Matratze.

Die Kimmkanten am Heck sorgen wie auf der 30.1 für mehr Breite oberhalb der Wasserlinie und damit eine etwas größere Stabilität sowie für mehr Platz in der Achterkabine. Der Spiegel ist jetzt offen; für den Segelbetrieb wird ein GFK-Segment ausgefahren, das als Steuermannssitz und Brücke dient.

yacht/M4356139Foto: Sunbeam Yachts

Die 34er erwies sich in mehreren Tests als gute Seglerin und zeigte einen handwerklich gelungenen, geschickt aufgeteilten Innenausbau sowie ein sauberes Finish. Das wird beim neuen Boot nicht anders sein. Geblieben ist der Preis, zumindest erst mal für die Baunummern 1 bis 5: 179 690 Euro kostet die neue Sunbeam 35.2, die ab diesem Sommer erhältlich ist.

www.sunbeam.at

Technische Daten Sunbeam 35.2
Rumpflänge 10,90 m
Breite 3,42 m
Gewicht 6,1 t
Tiefgang/Alternative 1,90/1,49 m
Segelfläche 58 qm

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

Meistgelesen in der Rubrik Yachten