Sirius 40 DSEin Maximum an Individualität

Michael Good

 · 04.06.2014

Sirius 40 DS: Ein Maximum an IndividualitätFoto: Sirius-Werft
Sirius 40 DS
Im August kommt die neue Sirius 40 DS zu Wasser. Die Werft in Plön bietet für ihr Flaggschiff ungewöhnlich viele Varianten und Optionen an
  Sirius 40 DSFoto: Sirius-Werft Sirius 40 DS

Mit ihrem ausgefallenen Deckssalon-Konzept pflegt die Sirius-Werft am Plöner See seit vielen Jahren gewollte Alleinstellungsmerkmale auf dem Markt und zeigt auch mit dem neuesten Konzept bedingungslose Linientreue. Die 40 DS kommt nun als größtes Schiff von Sirius. Der Prototyp ist gerade in der Fertigstellung und wird voraussichtlich im August erstmals gewassert werden.

Das neue Flaggschiff wird das ohnehin schon äußerst kundenspezifisch ausgelegte Angebot der kleineren Schwestern (Sirius 310 / Sirus 35 DS) noch toppen können. Die 40 DS wird im Rahmen eines Semi-Custom-Konzepts nach den individuellen Wünschen der Kunden gebaut. Allein für die Aufteilung des Innenausbaus sind wenigstens zehn verschiedene Grundvarianten vorgesehen mit einer, zwei oder drei getrennten Doppelkabinen und bis zu drei Waschräumen.

Zwei Kabinen
Foto: Sirius-Werft

Die Spezialität von Sirius ist die unter dem erhöhten Salon eingebaute Eignerkabine mit den großen Rumpffenstern aus Polycarbonat, die allerdings nur auf Wunsch erhältlich sind. Traditionell zum Interieur-Konzept von Sirius gehört auch eine begehbare Werkstatt. Der Salon bildet das eigentliche Zentrum der Sirius 40 DS mit einem großen U-Sofa, welches dank absenkbarem Salontisch auch als zusätzliche Doppelkoje genutzt werden kann. Die großen Aufbaufenster sorgen für uneingeschränkte Rundumsicht. Von der Navigation aus lässt sich das Boot unter Maschine auch steuern.

  Das Cockpit und der Salon liegen auf einer Ebene und sind durch eine breite Fensterfront getrennt. Neu für Sirius ist die kappbare BadeplattformFoto: Sirius-Werft Das Cockpit und der Salon liegen auf einer Ebene und sind durch eine breite Fensterfront getrennt. Neu für Sirius ist die kappbare Badeplattform

Für noch mehr Varianz sorgen insgesamt sechs verschiedene Kielvarianten mit Festkiel und Bleibombe, mit trockenfalltauglichen Kimmkielen oder mit einem hydraulisch aufholbaren Schwenkkiel. Dazu sind auch bezüglich des Riggs zahlreiche verschiedene Realisierungen möglich, je nach Wunsch des Kunden. Das Standardrigg ist ein 2-Saling-Mast und eine Selbstwendefock. Alternativ für Leichtwindreviere ist auch eine weit überlappende Genua machbar.

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Die Sirius 40 DS wird in einer gewohnt umfangreichen Grundausstattung zu einem Preis von 484 800 Euro (inkl. MwSt.) die Markteinführung bestreiten. Die Weltpremiere ist dann für die Southampton Boat Show im September in England vorgesehen.

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Michael Good

Michael Good

Redakteur Test & Technik

Michael Good ist Testredakteur bei der YACHT und kümmert sich in der Funktion in erster Linie um neue Boote, deren Vorstellung sowie um die Produktion von Testberichten. Michael Good lebt und arbeitet in der Schweiz am unteren Bodensee. Er segelt seit Kindertagen und ist neben seiner beruflichen Tätigkeit auch seit vielen Jahren als aktiver Regattasegler unterwegs, derzeit vor allem in den Klassen Finn Dinghi und Melges 24. Zudem ist er Miteigner von einem 45er Nationalen Kreuzer mit Baujahr 1917. Michael Good arbeitet seit Januar 2005 für die YACHT-Redaktion und hat in der Zeit gegen 500 Yachten, Katamarane und Jollen getestet.

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