Pogo 30Fast Cruising 3.0 für Pogos Bestseller

Jochen Rieker

 · 27.03.2018

Pogo 30: Fast Cruising 3.0 für Pogos BestsellerFoto: YACHT/P. Contin

Ab Baunummer 100 bietet Pogo Structures für die erfolgreiche Pogo 30 einige attraktive Erweiterungen an – darunter ein höheres Rigg und schlankere Ruder

An Leistung hat es ihr nicht wirklich gefehlt. Mit einer Segeltragezahl von 5,5 bot die kleinste und bestverkaufte Yacht aus Pogos Fahrtenprogramm schon seit ihrem Debüt vor fünf Jahren reichlich Potenzial. Zum Vergleich: Normale Tourer haben einen Wert zwischen 4,0 und 4,5.

Doch künftig können Eigner der leichten, dafür sehr breiten Neun-Meter-Yacht noch mehr Leistung ordern. Ab sofort bietet Pogo Structures für die Pogo 30 einen neuen Carbonmast mit Zusatz "Evo" an. Er ist 65 Zentimeter höher als die vorige Variante aus Kohlefaser und bietet folglich nochmals mehr Segelfläche als bisher – 68,1 Quadratmeter insgesamt mit Squarehead-Groß. Das ist ein Drittel mehr als in der Standard-Konfiguration mit Aluminium-Rigg und konventionellem Groß (51 Quadratmeter).

Dadurch steigt die Segeltragezahl auf 5,7, was insbesondere die Leichtwindeigenschaften verbessern dürfte. Die waren vorher schon achtbar, aber eben noch optimierungsfähig, denn mit 3,70 Meter Breite und relativ viel benetzter Fläche tat sich die Pogo 30 unter 7 Knoten Windgeschwindigkeit etwas schwer. Das Evo-Rigg aus Kohlefaser kostet 11.000 Euro Aufpreis – erstaunlich wenig für so viel mehr an Speed.

Evo-Rigg. Der neue Carbonmast ist 65 Zentimeter höher und bietet 34 Prozent mehr Segelfläche als das Standard-Rigg aus Aluminium
Foto: Pogo Structures

Leistungsfördernd sollten sich auch die modifizierten Ruderblätter auswirken. Sie gehen jetzt tiefer, sind dabei jedoch schlanker und sollen obendrein das etwas indifferente Gefühl verbessern, das die bisherigen Anhänge vermittelten.

Daneben hat die bretonische Werft auch am Komfort gefeilt. Zusätzliche Staufächer, eine besser nutzbare Pantry mit zweiflammigem, kardanisch aufgehängtem Gasherd sowie eine weniger puritanische Nasszelle zählen zu den Optionen. Sogar eine feste Tür aus Schaumsandwich gibt es auf Wunsch (Aufpreis: 470 Euro); bisher war eine Folie mit Zipper das Äußerste, was an Privatsphäre erhältlich war.

Damit wird die Pogo 30 dem Anspruch eines schnellen Fahrtenboots noch besser gerecht und folgt dem Kurs ihrer jüngeren und größeren Schwester, der Pogo 36. Beide waren für Europas Yacht des Jahres nominiert, aber nur die Pogo 36 errang voriges Jahr den begehrten Titel.

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