Pogo 12.50Class40 fürs Fahrtensegeln mit Familie

Jochen Rieker

 · 20.12.2011

Pogo 12.50: Class40 fürs Fahrtensegeln mit FamilieFoto: YACHT
Pogo 12.50
Zwölf Meter lang, fünf Tonnen leicht, fast 220 qm Segelfläche raumschots: Kein anderes Serienboot bietet so viel Leistung – und Kontrolle
  Pogo 12.50Foto: YACHT Pogo 12.50

YACHT-Fotograf und Autor Andreas Lindlahr hat eine besondere Beziehung zu den Konstruktionen von Structures. Mit einer Pogo2 der südbretonischen Werft hat er 2009 das Minitransat gesegelt. Jetzt war er wieder in der Biskaya unterwegs, um die jüngste Kreation zu erleben: die imposante Pogo 12.50, eine Art zivilisierte Class40.

Die von Finot/Conq gezeichnete Yacht weist manche Merkmale der Offshore-Racer auf: extrem breites Heck, Doppelruder, Kimmkanten, Carbonrigg, weit ausfahrbarer Carbon-Bugspriet, Softrigging hier und da. Doch tatsächlich soll sie ein schnelles Fahrtenboot sein.

Deshalb auch der komplette Ausbau mit Pantry, Navi, großem Salon, geräumigen Kammern vorn und achtern, einer abtrennbaren Nasszelle und Technikraum. Er wirkt zwar etwas nackt und nüchtern, weil nur wenig Holzfurnier verbaut wird. Dafür ist alles sehr, sehr leicht.

  Salon der Pogo 12.50Foto: Werft Salon der Pogo 12.50

Von den Bodenbrettern bis zu den Kojenauflagen – fast überall Schaumsandwich. Diese Gewichtsoptimierung ist einer der Schlüssel für die begeisternden Segeleigenschaften. Ob bei Nahezuflaute oder frischer Brise: Die Pogo 12.50 hat auf dem Wasser nur wenige Gegner zu fürchten.

Wie sie sich segelt, warum das enorme Leistungspotenzial jeden Komfortverzicht wettmacht – das und mehr lesen Sie im großen Bootsporträt.

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Jochen Rieker

Jochen Rieker

Herausgeber YACHT

Aufgewachsen in Süddeutschland, hat Jochen Rieker das Segeln auf Bodensee, Ammersee und Starnberger See gelernt. Zunächst war er auf Pirat, H-Jolle und Tempest unterwegs, später auf Hobie Cat, A Cat und Dart 16. Aber wie das so ist: Je weiter entfernt das Meer, desto größer die Leidenschaft danach. Inspiriert durch die Bücher von Bobby Schenk und Wilfried Erdmann, folgte in den 90ern der erste Dickschifftörn im Ionischen Meer auf einer Carter 30, damals noch ohne Segelschein. Danach war’s um ihn geschehen. Als YACHT-Kaleu und Jury-Vorsitzender des European Yacht of the Year Award hat Rieker in den vergangenen mehr als 25 Jahren gut 500 Boote getestet. Sein eigenes, ein 36-Fuß-Racer/Cruiser, lag zuletzt in der Adria. Diesen Sommer verholt er es an die Schlei, wo er inzwischen lebt.

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