Fahrtenyachten

Neue Yachten: boot-Premieren 9: Sirius 310

Hauke Schmidt

 · 26.01.2011

Neue Yachten: boot-Premieren 9: Sirius 310Foto: YACHT/H. Schmidt

Die Plöner Werft modernisiert zur Zeit ihr Programm. Nach der, zur Yacht des Jahres nominierten, 35 DS folgt nun die kleine Schwester

Die Backskisten bietet Raum fFoto: YACHT/H.Schmidt
Die Backskisten bietet Raum f
Die getFoto: YACHT/H. Schmidt
Die get
Das umlaufende Fensterband sorgt fFoto: YACHT/H. Schmidt
Das umlaufende Fensterband sorgt f
Die Eignerkammer unter dem Salon, nur eine von 15 VersionenFoto: YACHT/H. Schmidt
Die Eignerkammer unter dem Salon, nur eine von 15 Versionen
Eine Waschmaschine im Vorschiff, auch das geht auf 31 FuFoto: YACHT/H. Schmidt
Eine Waschmaschine im Vorschiff, auch das geht auf 31 Fu
Die Backskisten bietet Raum fFoto: YACHT/H.Schmidt
Die Backskisten bietet Raum f
Die getFoto: YACHT/H. Schmidt
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Das umlaufende Fensterband sorgt f
Die Eignerkammer unter dem Salon, nur eine von 15 Versionen
Eine Waschmaschine im Vorschiff, auch das geht auf 31 Fu
Die Backskisten bietet Raum f

Das Design aus der Feder von Marc-Oliver von Ahlen wirkt frisch und der umlaufenden Fensterstreifen des Deckssalons zeitgemäß. Dennoch ist die 310 als echte Sirius zu erkennen. Wie viel Komfort in ihr steckt lässt sich jedoch kaum erahnen.

Voll ist es auf dem Stand der Plöner Werft eigentlich immer, kein Wunder stehen doch mit der nagelneuen 310 und der letztes Jahr vorgestellten 35 DS gleich zwei Publikumsmagnete in Düsseldorf.
Werftchef Torsten Schmidt ist dem entsprechend zufrieden. " Die 310 kommt gut an, wir sind ständig mit Kunden im Gespräch und konnten bereits zwei Schiffe verkaufen."
Sicherlich sind auch viele Sehleute darunter, das enorme Interesse an der Neukonstruktion kann der kleine Betrieb allerdings sowieso nur langsam abarbeiten. Wer heute in Verhandlungen geht spricht über einen Bauplatz für 2013.
Daß man sich für Planung und Bau der Yachten Zeit lässt sieht man den Schiffen an und zwar auf jedem Zentimeter. Schon ab Werft lassen sich 15 unterschiedliche Innenraumvarianten ordern, zudem bringt jeder Kunde seine eigenen Vorstellungen und Ansprüche mit. So wurde auf dem Ausstellungsschiff beispielsweise großer Wert auf die Unabhängigkeit von Häfen und Infrastruktur gelegt. Eine Waschmaschine im Vorschiff ist auf 31 Fuß Yachten eher unüblich.
Auch beim Platzangebot hebt sich die 310 deutlich von gleich langen Schiffen ab. Wer unter Deck geht vergisst schnell, daß die Sirius nur 9,60 Meter mißt.
Die Eignerkammer unter dem Salon, das Bad, das Vorschiff mit vollwertiger Doppelkoje und viel Raum zum Umkleiden, oder der Deckssolon selbst, alles wirkt großzügig und Praxisgerecht.
Bemerkenswert ist, daß dieser üppige Ausbau nicht zu Lasten des Stauraums geht. Im Gegenteil, bei Bedarf ist die Sirius ein echter Frachter. Bis zu 3,8 Kubikmeter fassen die beiden Backskisten und unter den Bodenbrettern lassen sich diverse Getränkekisten stauen – aufrecht stehend wohlgemerkt.
Neuland betritt die Werft in Sachen Tiefgang, waren beim Vorgängermodell nur zwei Versionen möglich, so gibt sich die 310 unter Wasser variabel: vom 1,80 Meter tiefen Festkiel mit Bleibombe über einen Flachkiel mit 1,15 Metern und Kimmkiele bis zum Schwenkkiel stehen sechs verschiedene Anhänge zur Wahl.
So viel Handwerk und Individualität haben natürlich ihren Preis: 172500 Euro sind mindestens fällig. Dafür bekommt man aber auch ein sehr gut ausgestattetes Schiff, das an Wohnkomfort und Verarbeitungsqualität kaum zu übertreffen sein dürfte.

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