Neue BooteLuffe 40.20: Neuauflage des schicken 40-Fußers segelt

Hauke Schmidt

 · 06.07.2020

Neue Boote: Luffe 40.20: Neuauflage des schicken 40-Fußers segeltFoto: Werft
Die neue Luffe 40.20
Doppelte Steuerräder und eine Heckklappe sind die auffälligsten Veränderungen an der 15 Jahre alten Grundkonstruktion

Die Luffe 4004 gilt als Ausnahmeboot, schick, schnell und einfach zu segeln kombiniert die elegante Dänin die besten Tugenden. Das neue Modell 40.20 soll das rund 15 Jaher alte Konzept in akuellen Form fortführen. Dabei hat die Werft an überraschend vielen Schrauben gedreht. Nur die Form von Rumpf und das Deck sind weitgehend unverändert.

Es wurde allerdings neue Negativformen gebaut, damit der Freibord um rund fünf Zentimeter erhöht werden kann. Das schafft mehr Stehhöhe. Zudem wurde ein neuer leistungsstarker Kiel in T-Form mit Ballastbombe konstruiert und das Ruder neu designet. Es ist schlanker, dafür tiefer geworden.

  Das Heck lässt sich öffnen und bietet eine Badeplattform Foto: Luffe Yachts Das Heck lässt sich öffnen und bietet eine Badeplattform 

Die Selbstwendefock gehört nach wie vor zur Standardausstattung. Eine größere Genua mit 106 Prozent Überlappungist aber ebenfalls möglich. Im Vergleich zum Vorgängermodell verfügt die Luffe 40.20 jetzt über zwei Steuerräder und eine Gennakernase. Eine klappbare Badeplattform ist ebenfalls vorgesehen. Unter Deck ist das Layout ähnlich geblieben. Der Toilettenraum fällt jetzt aber etwas größer aus und kann damit einen abgetrennten Duschbereich bieten.

  Das Interieuer der Luffe 40.20 entspricht weitesgehend dem Vorgängermodell. Die Stehhöhe hat aber um fünf Zentimeter zugelegtFoto: Luffe Yachts Das Interieuer der Luffe 40.20 entspricht weitesgehend dem Vorgängermodell. Die Stehhöhe hat aber um fünf Zentimeter zugelegt

Die Luffe 40.20 wird als GFK-Sandwichkonstruktion mit Schaumkern (Epoxid als Option) gebaut und der Rumpf mit einem einlaminierten Stahlrahmen versteift. Die Preise beginnen bei 280780 Euro brutto für das Standardboot mit Pinnensteuerung.

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Das doppelte Achterstag ermöglich ein strak ausgestelltes und widerstandsarmes Großsegel
Foto: Werft

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Hauke Schmidt

Redakteur Test & Technik

Hauke Schmidt zog bereits im Opti-Alter an die Küste und wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf. Seit 2006 ist der Diplom Ozeanograf als Redakteur im Ressort Test & Technik tätig. Zu den Kernaufgaben gehören Ausrüstungs- und Bootstest, aber auch Praxisthemen rund um Elektronik, Seemannschaft und Refit. Als leidenschaftlicher Selbermacher verbringt er die Sommer am liebsten mit seiner Familie auf dem Wasser und die Winter mit Arbeiten am Boot.

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