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Neue Boote: Die neue Hanse 460. Die Fotos vom ersten Probeschlag

Michael Good

 · 22.09.2021

Neue Boote: Die neue Hanse 460. Die Fotos vom ersten ProbeschlagFoto: HanseYachts

Kurz vor der Premiere: Hanseyachts wassert sein neues 14-Meter-Schiff für einen ersten kurzen Testschlag. YACHT online bekommt davon exklusives Bildmaterial

Im Juli dieses Jahres hat Hanseyachts mit der Ankündigung von einem neuen 46-Fußer überrascht. Zur allgemeinen Verwunderung haben die Yachtbauer zudem die Kooperation mit einem neuen Konstruktionspartner bekannt gegeben. Die Pläne für die neue Hanse 460 kommen jetzt aus dem Studio von Berret/Racoupeau Yacht Design in Frankreich.

Nun ist das erste Schiff fertig gebaut und wird aktuell in Greifswald auf die Weltpremiere im Oktober auf dem Salon Nautico in Barcelona vorbereitet. Zuvor hatte das Hanse-Entwicklungsteam das Boot für eine kurze Zeit eingewassert, den Mast gestellt und einen ausführlichen Testschlag unternommen. Die Fotos vom der ersten Erprobung gibt es nachfolgend in der YACHT-Bildergalerie.

Andreas Unger, Produktmanager für das Segelboot-Programm von Hanseyachts und als Projektleiter von Anfang an in die Entwicklung der Hanse 460 mit eingebunden, berichtet vom ersten Testschlag mit dem neuen Schiff auf dem Greifswalder Bodden bei zwischen 15 und 20 Knoten Wind. "Wir waren positiv überrascht von den guten Segeleigenschaften bei insgesamt eher schwierigen Wind- und Wellenverhältnissen. Das Boot hat uns ein perfektes Feeling vermittelt. Und auch das Handling hat rundum gestimmt. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt." Äußerst gespannt war die Hanse-Mannschaft vor allem bezüglich des Steuerverhaltens bei viel Krängung. Dies, weil das Schiff achtern sehr breit ist, aber dank einer stark eingezogenen Wasserlinie mit nur einem Ruderblatt auskommen soll. Dazu Unger: "Wir haben die Baunummer eins probeweise auch weit jenseits der Reffgrenze sehr hart rangenommen und bewusst mit viel Lage gesegelt. Das Schiff ist dabei nie aus dem Ruder gelaufen und war immer voll kontrollierbar."

Im Anschluss an die Premiere auf der Messe in Barcelona wird die Hanse 460 als Nominierte zur Wahl als Europas Yacht des Jahres 2022 noch von der internationale Jury eingehend getestet werden. Das neue Schiff wurde bereits ausführlich in der YACHT, Ausgabe 16/2021 sowie bei YACHT online vorgestellt. Die Preise für das Standard-Boot ab Werft liegen bei 292.620 Euro, inklusive der Segel.

Zentriert. Die umfangreiche Bordelektronik ist direkt von den Steuersäulen aus kontrollierbarFoto: HanseYachts
Zentriert. Die umfangreiche Bordelektronik ist direkt von den Steuersäulen aus kontrollierbar
Füllig. Insbesondere die Bugsektion ist sehr voluminös gestaltet. Durch die Kimmkanten kann die Wasserlinie dennoch schlank seinFoto: HanseYachts
Füllig. Insbesondere die Bugsektion ist sehr voluminös gestaltet. Durch die Kimmkanten kann die Wasserlinie dennoch schlank sein
Im Zeitgeist. Negativer Steven, harte Aufkimmung vorn, Soft-Chines hintenFoto: HanseYachts
Im Zeitgeist. Negativer Steven, harte Aufkimmung vorn, Soft-Chines hinten
Reduziert. Trotz der Breite am Heck von fast fünf Metern ist die Wasserlinie achtern extrem stark eingezogen. Die Konstruktion kommt deshalb mit nur einem Ruderblatt aus, und die benetzte Oberfläche bleibt kleinFoto: HanseYachts
Reduziert. Trotz der Breite am Heck von fast fünf Metern ist die Wasserlinie achtern extrem stark eingezogen. Die Konstruktion kommt deshalb mit nur einem Ruderblatt aus, und die benetzte Oberfläche bleibt klein
Neu. Hanse fertigt erstmals ein Boot mit einem fest am Rumpf angebauten Bugspriet. Der Rüssel dient gleichzeitig auch als AnkerhalterungFoto: HanseYachts
Neu. Hanse fertigt erstmals ein Boot mit einem fest am Rumpf angebauten Bugspriet. Der Rüssel dient gleichzeitig auch als Ankerhalterung
Wahlweise. Die Hanse 460 kann auf Wunsch auch mit Rollmast ausgestattet werden, so wie beim PrototypenFoto: HanseYachts
Wahlweise. Die Hanse 460 kann auf Wunsch auch mit Rollmast ausgestattet werden, so wie beim Prototypen
Einfach. Die Großschot wird über ein simples Hahnepot-System geführt. Die Selbstwendefock ist der Standard. Möglich wäre auch eine größere Genua mit 105 Prozent ÜberlappungFoto: HanseYachts
Einfach. Die Großschot wird über ein simples Hahnepot-System geführt. Die Selbstwendefock ist der Standard. Möglich wäre auch eine größere Genua mit 105 Prozent Überlappung
Klare Strukturen, schieres Layout. Fallen, Schoten und Trimmleinen sind weitmöglichst unter Deck verlegtFoto: HanseYachts
Klare Strukturen, schieres Layout. Fallen, Schoten und Trimmleinen sind weitmöglichst unter Deck verlegt
Kräftig. Das Riggkonzept sieht den Einsatz eines rollbaren Code Zero vorFoto: HanseYachts
Kräftig. Das Riggkonzept sieht den Einsatz eines rollbaren Code Zero vor
Zentriert. Die umfangreiche Bordelektronik ist direkt von den Steuersäulen aus kontrollierbarFoto: HanseYachts
Zentriert. Die umfangreiche Bordelektronik ist direkt von den Steuersäulen aus kontrollierbar
Füllig. Insbesondere die Bugsektion ist sehr voluminös gestaltet. Durch die Kimmkanten kann die Wasserlinie dennoch schlank seinFoto: HanseYachts
Füllig. Insbesondere die Bugsektion ist sehr voluminös gestaltet. Durch die Kimmkanten kann die Wasserlinie dennoch schlank sein
Füllig. Insbesondere die Bugsektion ist sehr voluminös gestaltet. Durch die Kimmkanten kann die Wasserlinie dennoch schlank sein
Im Zeitgeist. Negativer Steven, harte Aufkimmung vorn, Soft-Chines hinten
Reduziert. Trotz der Breite am Heck von fast fünf Metern ist die Wasserlinie achtern extrem stark eingezogen. Die Konstruktion kommt deshalb mit nur einem Ruderblatt aus, und die benetzte Oberfläche bleibt klein
Neu. Hanse fertigt erstmals ein Boot mit einem fest am Rumpf angebauten Bugspriet. Der Rüssel dient gleichzeitig auch als Ankerhalterung
Wahlweise. Die Hanse 460 kann auf Wunsch auch mit Rollmast ausgestattet werden, so wie beim Prototypen
Einfach. Die Großschot wird über ein simples Hahnepot-System geführt. Die Selbstwendefock ist der Standard. Möglich wäre auch eine größere Genua mit 105 Prozent Überlappung
Klare Strukturen, schieres Layout. Fallen, Schoten und Trimmleinen sind weitmöglichst unter Deck verlegt
Kräftig. Das Riggkonzept sieht den Einsatz eines rollbaren Code Zero vor
Zentriert. Die umfangreiche Bordelektronik ist direkt von den Steuersäulen aus kontrollierbar

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