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Messeneuheit: Hanseboot-Premieren IV: Luffe 3.6

Hauke Schmidt

 · 29.10.2014

Messeneuheit: Hanseboot-Premieren IV: Luffe 3.6Foto: YACHT/ S. Reineke

Seltener Gast: Nach 25 Jahren Abstinenz stellt die dänische Luffe-Werft mit der 3.6 ihr neuestes und zugleich kleinstes Modell aus

  Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gutFoto: YACHT/ S. Reineke
Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gut

Edel sieht sie aus, die Luffe 3.6. Ihr dunkelblauer Rumpf funkelt im Scheinwerferlicht regelrecht. Dass es sich um eine glitzernde Metallic-Lackierung handelt, lässt sich indes erst beim genaueren Hinsehen erkennen. Die ungewohnte Optik ist eine Folge des aufwändigen Bauverfahrens, denn die schlanke Dänin ist aus Epoxid-Harz gefertigt und kann gleich ab Weft mit einer robusten Zwei-Komponenten-Lackierung geordert werden.

Im Waschraum hat die Werft ebenfalls nachgebessert, die Dusche lässt sich jetzt deutlich komfortabler nutzen Foto: YACHT/ S. Reineke
Im Waschraum hat die Werft ebenfalls nachgebessert, die Dusche lässt sich jetzt deutlich komfortabler nutzen 
Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gutFoto: YACHT/ S. Reineke
Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gut
Das Solarpaneel auf dem Aufbau soll die Akkus unter der Woche auf Spannung haltenFoto: YACHT/ S. Reineke
Das Solarpaneel auf dem Aufbau soll die Akkus unter der Woche auf Spannung halten
Zwei bündig eingelassene Luken sorgen für viel Licht unter Deck, die Selbstwendefock für bequemes KreuzenFoto: YACHT/ S. Reineke
Zwei bündig eingelassene Luken sorgen für viel Licht unter Deck, die Selbstwendefock für bequemes Kreuzen
Typisch Luffe: das doppelte L am Bug. Die Rollanlage sitzt unter DeckFoto: YACHT/ S. Reineke
Typisch Luffe: das doppelte L am Bug. Die Rollanlage sitzt unter Deck
Das Cockpit der Luffe 3.6. Es ist zwar auch eine Radsteuerung möglich, die Pinne passt aber perfekt zum BootFoto: YACHT/ S. Reineke
Das Cockpit der Luffe 3.6. Es ist zwar auch eine Radsteuerung möglich, die Pinne passt aber perfekt zum Boot
Die Sprayhood verschwindet im SüllFoto: YACHT/ S. Reineke
Die Sprayhood verschwindet im Süll
Landanschuss im Schwalbennest, natürlich mit einer Laibung aus TeakholzFoto: YACHT/ S. Reineke
Landanschuss im Schwalbennest, natürlich mit einer Laibung aus Teakholz
Das Steckschott lässt sich im Niedergang versenken, die Beschläge sind erste WahlFoto: YACHT/ S. Reineke
Das Steckschott lässt sich im Niedergang versenken, die Beschläge sind erste Wahl
Der Teak-Ausbau des Ausstellungsbootes ist elegant und äußerst sorgfältig verarbeitetFoto: YACHT/ S. Reineke
Der Teak-Ausbau des Ausstellungsbootes ist elegant und äußerst sorgfältig verarbeitet
Blick in Pantry und Achterkammer. Die Abdeckung des Herdes dient als Tablett und SchneidbrettFoto: YACHT/ S. Reineke
Blick in Pantry und Achterkammer. Die Abdeckung des Herdes dient als Tablett und Schneidbrett
Die Vorschiffskoje der 3.6. Gegenüber dem getesteten Prototypen wurde die Kojenbreite vergrößertFoto: YACHT/ S. Reineke
Die Vorschiffskoje der 3.6. Gegenüber dem getesteten Prototypen wurde die Kojenbreite vergrößert
Im Waschraum hat die Werft ebenfalls nachgebessert, die Dusche lässt sich jetzt deutlich komfortabler nutzen Foto: YACHT/ S. Reineke
Im Waschraum hat die Werft ebenfalls nachgebessert, die Dusche lässt sich jetzt deutlich komfortabler nutzen 
Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gutFoto: YACHT/ S. Reineke
Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gut
Die dunkelblaue Metallic-Lackierung funkelt im Scheinwerferlicht und steht der schlanken Luffe 3.6 sehr gut
Das Solarpaneel auf dem Aufbau soll die Akkus unter der Woche auf Spannung halten
Zwei bündig eingelassene Luken sorgen für viel Licht unter Deck, die Selbstwendefock für bequemes Kreuzen
Typisch Luffe: das doppelte L am Bug. Die Rollanlage sitzt unter Deck
Das Cockpit der Luffe 3.6. Es ist zwar auch eine Radsteuerung möglich, die Pinne passt aber perfekt zum Boot
Die Sprayhood verschwindet im Süll
Landanschuss im Schwalbennest, natürlich mit einer Laibung aus Teakholz
Das Steckschott lässt sich im Niedergang versenken, die Beschläge sind erste Wahl
Der Teak-Ausbau des Ausstellungsbootes ist elegant und äußerst sorgfältig verarbeitet
Blick in Pantry und Achterkammer. Die Abdeckung des Herdes dient als Tablett und Schneidbrett
Die Vorschiffskoje der 3.6. Gegenüber dem getesteten Prototypen wurde die Kojenbreite vergrößert
Im Waschraum hat die Werft ebenfalls nachgebessert, die Dusche lässt sich jetzt deutlich komfortabler nutzen 

Das individuelle Farbkleid ist nur eine von unzähligen Optionen – die Crew um Werftgründer Oluf "Luffe" Jørgensen verwirklicht fast jeden Eignerwunsch, der zum sportlichen und einfach zu handhabenden Grundkonzept des Bootes passt. Dazu gehört auch der gediegene Teak-Innenausbau des ausgestellten Schiffs. Er wirkt nicht nur edel und elegant, sondern ist im Vergleich zum von uns gesegelten Prototypen auch noch besser verarbeitet.

In anderen Punkten wurde ebenfalls nachgelegt. So ist die Vorschiffskoje etwas nach hinten verlagert, wodurch der Fußraum gewachsen ist, zudem hat die Werft den WC-Raum verändert. Die Dusche ist nun wesentlich besser nutzbar. Ein neues Ruderblatt folgt im Winter.

Die Nasszelle befindet sich an Steuerbord. Auf Wunsch lässt sich hinter dem WC ein Ölzeugschrank installieren. Der Raum zum Duschen soll bei den nächsten Baunummern vergrößert werdenFoto: YACHT/K. Andrews
Die Nasszelle befindet sich an Steuerbord. Auf Wunsch lässt sich hinter dem WC ein Ölzeugschrank installieren. Der Raum zum Duschen soll bei den nächsten Baunummern vergrößert werden
Scharfe Silhouette. Obwohl der Freibord sichtlich gewachsen ist, bleibt die 3.6 unverkennbar eine Luffe Foto: YACHT/K. Andrews
Scharfe Silhouette. Obwohl der Freibord sichtlich gewachsen ist, bleibt die 3.6 unverkennbar eine Luffe 
Das Cockpit ist geräumig und bietet nicht zuletzt dank der Pinnensteuerung viel BewegungsfreiheitFoto: YACHT/K. Andrews
Das Cockpit ist geräumig und bietet nicht zuletzt dank der Pinnensteuerung viel Bewegungsfreiheit
Auch auf spitzen Raumgängen bleibt die Luffe immer unter Kontrolle. Das Vorschiff ist vergleichsweise schlank geschnitten ...Foto: YACHT/K. Andrews
Auch auf spitzen Raumgängen bleibt die Luffe immer unter Kontrolle. Das Vorschiff ist vergleichsweise schlank geschnitten ...
... und der Steven weist einen auffälligen Schwung auf Foto: YACHT/K. Andrews
... und der Steven weist einen auffälligen Schwung auf 
Zwei bündig eingelassene Luken sorgen für Licht unter Deck, wobei das hintere Skylight bereits im Salon sitzt. Die Selbstwende-Schiene ist eingeformtFoto: YACHT/K. Andrews
Zwei bündig eingelassene Luken sorgen für Licht unter Deck, wobei das hintere Skylight bereits im Salon sitzt. Die Selbstwende-Schiene ist eingeformt
Schiere Optik auch am Niedergang. Die Fallen laufen verdeckt vom Mast nach achtern, und die Sprayhood verschwindet im SüllFoto: YACHT/K. Andrews
Schiere Optik auch am Niedergang. Die Fallen laufen verdeckt vom Mast nach achtern, und die Sprayhood verschwindet im Süll
Volle Kontrolle. Mit einem Bedienpaneel auf der Pinne lassen sich die gut sichtbaren Displays und der Plotter über dem Niedergang fernsteuernFoto: YACHT/K. Andrews
Volle Kontrolle. Mit einem Bedienpaneel auf der Pinne lassen sich die gut sichtbaren Displays und der Plotter über dem Niedergang fernsteuern
Stehhöhe und Kopffreiheit selbst im Vorschiff. Der für eine Luffe ungewohnt hohe Rumpf schafft reichlich Raum unter DeckFoto: YACHT/K. Andrews
Stehhöhe und Kopffreiheit selbst im Vorschiff. Der für eine Luffe ungewohnt hohe Rumpf schafft reichlich Raum unter Deck
Blick nach achtern. An der höhergelegten Navi lässt sich sowohl im Stehen als auch im Sitzen arbeiten. Die L-förmige Pantry bietet alles, was der Smut auf See und im Hafen brauchtFoto: YACHT/K. Andrews
Blick nach achtern. An der höhergelegten Navi lässt sich sowohl im Stehen als auch im Sitzen arbeiten. Die L-förmige Pantry bietet alles, was der Smut auf See und im Hafen braucht
Im Heck ist Platz für eine respektable Doppelkoje. Da die Ruderanlage nicht in die Achterkammer ragt, können hier zwei Erwachsene liegenFoto: YACHT/K. Andrews
Im Heck ist Platz für eine respektable Doppelkoje. Da die Ruderanlage nicht in die Achterkammer ragt, können hier zwei Erwachsene liegen
Die Nasszelle befindet sich an Steuerbord. Auf Wunsch lässt sich hinter dem WC ein Ölzeugschrank installieren. Der Raum zum Duschen soll bei den nächsten Baunummern vergrößert werdenFoto: YACHT/K. Andrews
Die Nasszelle befindet sich an Steuerbord. Auf Wunsch lässt sich hinter dem WC ein Ölzeugschrank installieren. Der Raum zum Duschen soll bei den nächsten Baunummern vergrößert werden
Scharfe Silhouette. Obwohl der Freibord sichtlich gewachsen ist, bleibt die 3.6 unverkennbar eine Luffe Foto: YACHT/K. Andrews
Scharfe Silhouette. Obwohl der Freibord sichtlich gewachsen ist, bleibt die 3.6 unverkennbar eine Luffe 
Scharfe Silhouette. Obwohl der Freibord sichtlich gewachsen ist, bleibt die 3.6 unverkennbar eine Luffe 
Das Cockpit ist geräumig und bietet nicht zuletzt dank der Pinnensteuerung viel Bewegungsfreiheit
Auch auf spitzen Raumgängen bleibt die Luffe immer unter Kontrolle. Das Vorschiff ist vergleichsweise schlank geschnitten ...
... und der Steven weist einen auffälligen Schwung auf 
Zwei bündig eingelassene Luken sorgen für Licht unter Deck, wobei das hintere Skylight bereits im Salon sitzt. Die Selbstwende-Schiene ist eingeformt
Schiere Optik auch am Niedergang. Die Fallen laufen verdeckt vom Mast nach achtern, und die Sprayhood verschwindet im Süll
Volle Kontrolle. Mit einem Bedienpaneel auf der Pinne lassen sich die gut sichtbaren Displays und der Plotter über dem Niedergang fernsteuern
Stehhöhe und Kopffreiheit selbst im Vorschiff. Der für eine Luffe ungewohnt hohe Rumpf schafft reichlich Raum unter Deck
Blick nach achtern. An der höhergelegten Navi lässt sich sowohl im Stehen als auch im Sitzen arbeiten. Die L-förmige Pantry bietet alles, was der Smut auf See und im Hafen braucht
Im Heck ist Platz für eine respektable Doppelkoje. Da die Ruderanlage nicht in die Achterkammer ragt, können hier zwei Erwachsene liegen
Die Nasszelle befindet sich an Steuerbord. Auf Wunsch lässt sich hinter dem WC ein Ölzeugschrank installieren. Der Raum zum Duschen soll bei den nächsten Baunummern vergrößert werden

So viel Sorgfalt hat allerdings ihren Preis. Mit 275.500 Euro ist die Dänin nichts für Schnäppchenjäger. Die schönen Linien und die im Test in YACHT 5/2014 bewiesenen Segeleigenschaften sind aber einen Besuch wert, schließlich darf auf Bootsausstellungen auch geträumt werden.

Zu sehen ist die Luffe 3.6 in Halle B6, Stand C 109.

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