MesseBoot-Premieren, Teil V: Moody 54 DS

Fridtjof Gunkel

 · 22.01.2014

Messe: boot-Premieren, Teil V: Moody 54 DSFoto: YACHT/S. Reineke
Moody DS 54: Messepremiere boot Düsseldorf
Die Hansegroup hat ihre dritte Deckssalonyacht aus der Moody-Range vorgestellt. Die Weltpremiere bietet Platz wie ein Katamaran

Das Konzept: Cockpit und im Deckshaus Navigation, Salon sowie auf Wunsch Pantry liegen oben, Kabinen unten. Maximale Raumausnutzung durch zwei Ebenen, eine Skipperkabine mit eigenem Niedergang im Deckshaus sowie zwei fast gleichwertige Master-Kabinen nebst dritter Kammer vorn und teilweise unter dem Cockpit sind die weiteren Merkmale der mächtigen Konstruktion des Engländers Bill Dixon. Hansegroup-Vorstand Jens Gerhardt: "Das ist das größte Schiff in unserem Angebot. Zwar ist die Hanse 630 länger, aber die Moody 54 DS hat durch die zwei Ebenen so viel Raum und Möblierung, das ist extrem. Das lässt sich im Grunde nur mit einem Katamaran vergleichen." 125 Prozent des Innenraums überlappen sich. Somit soll die neue 54 DS das Beste aus der Moody 45 und der 62 Deckssalon in sich vereinen.

  Salon und Pantry auf einer Ebene mit guter AussichtFoto: YACHT/S. Reineke Salon und Pantry auf einer Ebene mit guter Aussicht

Konzeptionell richtet sich das Boot an die größer werdende Gruppe der Segler, die ihr letztes Boot sucht, maximalen Komfort fordert und dabei nicht auf die Eigenschaften eines echten Seglers verzichten will. Das schwimmende Luxus-Appartement soll dabei, so die Werft, einfach von einer Zwei-Personen-Crew zu bedienen sein.

Noch hoch und trocken: die Messepremiere in Düsseldorf
Foto: YACHT/S. Reineke

Weitere Besonderheiten: Die Pantry kann auf Salonlevel im Deckshaus liegen oder weiter unten im Rumpf. Dann würde eine Kabine entfallen, aber ein riesiger Deckssalon mit zwei Sitzgruppen entstehen. Die beiden Steuerstände sind erhöht, bei dieser Moody DS kann der Steuermann über das Deckshaus nach vorn blicken. Das Großsegel rollt standardmäßig elektrisch in den Mast und lässt sich vom Steuerstand aus bedienen. Es gibt drei Gas- und Schalthebel für den Motor, einer an jedem Steuerstand, ein weiterer am Kartentisch (Option). Auf Wunsch wird ein Kuttersegel geriggt. In einer großen Dingi-Garage wird das aufgeblasene Beiboot gestaut. Im Bug steht Stauraum zur Verfügung, und auf Wunsch wird dort die Skipper-Kabine installiert. Das Cockpit liegt relativ tief und ist mit hohen Sülls ausgestattet. Ein hochgezogenes Schanzkleid soll Sicherheit vermitteln. Auf Wunsch wird eine elektrohydraulisch einfahrbare und ferngesteuerte Gangway installiert. Die Elektronik ist mit einem Bus-System vernetzt. Die großen Frontscheiben aus Sicherheitsglas im Deckshaus sind mit verdeckten Ventilatoren ausgestattet.

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Der Preis beginnt bei 653.300 Euro (inklusive Mehrwertsteuer)

Die Moody 54 DS ist auf der boot in Halle 17, Stand C 21 zu sehen.

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Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

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