Fahrtenyachten

JPK 38: An Bord der Silverrudder-Siegerin

Fridtjof Gunkel

 · 21.09.2015

JPK 38: An Bord der Silverrudder-SiegerinFoto: YACHT/Jean-Marie Liot

Den Einhandrekord rund Fünen pulverisiert, die Konkurrenz deklassiert: Auf der Silverrudder Challenge sorgte die JPK 38 für Furore

  Hierzulande kaum bekannt: JPK 38 Fast CruiserFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Hierzulande kaum bekannt: JPK 38 Fast Cruiser

Es war alles dabei: Starkwind mit bis zu 30 Knoten, spitze Reachgänge, eine lange Kreuz mit brutaler Welle, Schwachwind, tiefe raume Gänge. Nach 19 Stunden stand fest: Das Boot der Boote war die neue JPK 38 Fast Cruiser "Ratzfatz 3" von Andreas Rohde. Der frühere Mitsegler der Admiral's Cupper "Rubin" und "Container" zeigte sich begeistert nicht nur von der Leistungsfähigkeit, sondern auch der guten Bedienbarkeit seiner Yacht, die er üblicherweise mit Frau und zwei Töchtern als Familien-Cruiser nutzt: "Durch die beiden Ruderblätter war das Boot jederzeit unter Kontrolle, auch als viele andere Gegner in die Sonne schossen. Und es ließ sich gut durch den Autopilot steuern. So konnte ich die Genuaschot in Luv fahren und dort beide Segel trimmen." Das Cockpitkonzept mit den beiden Pinnen habe sich somit bewährt. Tatsächlich ist das Boot aus der kleinen Werft des Bretonen Jean-Pierre Kelbert in Lorient genau darauf spezialisiert: hochseetaugliche Performance-Cruiser für die kleine Crew, mit denen Kelbert denn auch höchstpersönlich an diversen Transatlantikregatten teilnimmt.

An Steuerbord liegt ein Technikraum mit NotkojeFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
An Steuerbord liegt ein Technikraum mit Notkoje
Markante Erscheinung: große Breite, harte Chines, viel AufbauFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Markante Erscheinung: große Breite, harte Chines, viel Aufbau
Der Asymmetrische wird an einem ausziehbaren Bugspriet gefahren Foto: YACHT/Jean-Marie Liot
Der Asymmetrische wird an einem ausziehbaren Bugspriet gefahren 
Das Boot ist mit zwei Pinnen an zwei Ruderblättern ausgestattetFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Das Boot ist mit zwei Pinnen an zwei Ruderblättern ausgestattet
Auch in der Welle und bei spitzeren Kursen überzeugt das SchiffFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Auch in der Welle und bei spitzeren Kursen überzeugt das Schiff
Das offene Heck wird mit einer Brücke geschlossenFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Das offene Heck wird mit einer Brücke geschlossen
Komplettes Fahrteninterieur mit längsorientierter PantryFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Komplettes Fahrteninterieur mit längsorientierter Pantry
Die Backbord-Achterkammer ist komplett ausgebautFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Die Backbord-Achterkammer ist komplett ausgebaut
An Steuerbord liegt ein Technikraum mit NotkojeFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
An Steuerbord liegt ein Technikraum mit Notkoje
Markante Erscheinung: große Breite, harte Chines, viel AufbauFoto: YACHT/Jean-Marie Liot
Markante Erscheinung: große Breite, harte Chines, viel Aufbau
Markante Erscheinung: große Breite, harte Chines, viel Aufbau
Der Asymmetrische wird an einem ausziehbaren Bugspriet gefahren 
Das Boot ist mit zwei Pinnen an zwei Ruderblättern ausgestattet
Auch in der Welle und bei spitzeren Kursen überzeugt das Schiff
Das offene Heck wird mit einer Brücke geschlossen
Komplettes Fahrteninterieur mit längsorientierter Pantry
Die Backbord-Achterkammer ist komplett ausgebaut
An Steuerbord liegt ein Technikraum mit Notkoje

Beachtlich: Rohde verzichtete komplett auf den Einsatz eines Gennakers: "Den großen wollte ich nicht zerhacken, den brauche ich noch zum Fahrtensegeln. Und einen kleineren hatte ich nicht." Vor dem Hintergrund ist die schnellste gesegelte Zeit unter den rund 210 Einrumpfbooten von 19 Stunden und zwei Minuten für 134 Seemeilen (gegen den Uhrzeigersinn rund Fünen von Svendborg nach Svendborg) umso stärker.

Die YACHT hat das Boot bereits ausführlich getestet; der Bericht folgt demnächst, erste Bilder hier.

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