Der schicke Performance-Cruiser wird mit einem T-Kiel mit Bleibombe sowie mit zwei schlanken Ruderblättern gebaut. Was die Ausstattung betrifft, soll der Kunde aber selbst mitbestimmen können, je nachdem, ob das Boot eher zum gemütlichen Cruisen oder allenfalls auch zum aktiven Regattasegeln zum Einsatz kommt. Es soll zahlreiche Varianten zur individuellen Konfiguration geben.
Das Layout im Cockpit mit primären und sekundären Schotwinschen seitlich auf dem Süll und zusätzlichen Winschen auf dem Kajütdach für Fallen und Trimmleinen entspricht der klassischen und vielfach bewährten Anordnung für sportliche Performance-Cruiser. Dazu passt das hohe und leistungsstarke Zweisaling-Rigg mit reichlich Segelfläche.Zwei oder drei Kabinen sind machbar
Für den Innenausbau bleibt es beim konventionellen Layout mit zwei Doppelkabinen achtern und einer großen Vorschiffkabine für die Eigner mit zentralem Inselbett. Allerdings ist gemäß den ersten Gestaltungsplänen nur ein Toilettenraum seitlich vom Niedergang vorgesehen. Als Alternative zur herkömmlichen Interieur-Gestaltung kann die hintere Achterkabine auf der Steuerbordseite auch einer geräumigen Backskiste weichen. In dieser Version als Zweikabiner wird die Nasszelle achtern größer ausfallen und durch einen abgetrennten Duschraum ergänzt. Auch ist in dieser Variante eine ordentliche Navigation möglich.
Der Rumpf und das Deck werden als GFK-Sandwich-Konstruktionen im Vakuum-Infusionsverfahren gebaut. Der T-Kiel besteht aus einer Gusseisen-Finne und einem angehängten Ballastkörper aus Blei. Wo das Boot gebaut wird, wurde von Jeppesen & Pons noch nicht kommuniziert. Nur so viel: Die Produktion und der Vertrieb der JP40 sollen von zwei Standorten in Dänemark und in Spanien aus erfolgen. Details dazu will das Duo demnächst bekannt geben. Offenbar sind derzeit die Bauformen für den Rumpf und das Deck in Produktion. Für eine detaillierte Preisliste oder ausführliche Spezifikationen ist es jedoch scheinbar noch zu früh.
Jeppesen & Pons ist ein renommiertes Yachtdesignstudio mit Sitz in England, das 2022 von den erfahrenen Designern Niels Jeppesen und Ariadna Pons gegründet wurde. Niels Jeppesen hat sich zuvor vor allem als Mitbegründer und Chef-Konstrukteur der Marke X-Yachts einen bekannten Namen gemacht. Das erste gemeinsame Projekt von Jeppesen & Pons war die Arcona 50, das neue Flaggschiff der schwedischen Werft Arcona Yachts. Die Arcona 50 wurde 2024 als Europas Yacht des Jahres in der Kategorie der Luxusyacht gewählt. Hier geht es zum YACHT-Test der Arcona 50.