HanseyachtsUnterwegs mit der neuen Hanse 418

Fridtjof Gunkel

 · 30.11.2017

Hanseyachts: Unterwegs mit der neuen Hanse 418

Greifswald bringt mit dem Volumenmodell Ersatz für die beliebte 415. Was kann die Neue? Erste Eindrücke von Bord der Judel/Vrolijk-Konstruktion

Nach dem Willen der Werft soll die neue schneller, komfortabler, luxuriöser und einfacher bedienbar sein. Keine leichte Aufgabe, waren diese Aspekte doch keine ausgewiesenen Schwachpunkte des Vorgängerbootes. Die Unterscheide scheinen auf den ersten Blick klein, aber wirken als Gesamtpaket. Man blieb beim bewährten Rumpf, überarbeitete aber das Deck. Das Cockpit wurde breiter, die festen Steuermannssitze wichen hochklappbaren; neuer Stauraum entstand im Cockpitboden. Neben dem Niedergang sorgen Lichthöfe für mehr Helligkeit am Tag und spannende Effekte abends oder nachts. Die Achterkabinen erhielten mehr Kopfraum, die Vorschiffskammer mehr Platz. Dazu ein größerer Holzanteil und mehr gestalterische Varianz, L- statt T-Kiele – und viele Neuerungen mehr.

Ja, die 418 ist eine echte Weiterentwicklung.

Von außen betrachtet fallen die großen Rumpffenster am meisten auf

Test in Heft 2, erste Segelbilder hier:

Hanse 415: Viel Schiff und breites Heck mit großer Badeklappe
Foto: Hanseyachts

Zum Vergleich hier das Vorgängerboot:

Unterwegs mit der großen Genua, die vor der Rollfock sitzt
Foto: Yacht/ N. Krauss

Auch neu, ein paar Nummern größer:

Und hier noch das Flaggschiff:

Hanse 675 mit GFK-Bimini, nur eine von vielen Optionen
Foto: Werft

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