HanseyachtsGreifswald bringt neue 575

Fridtjof Gunkel

 · 18.06.2012

Hanseyachts: Greifswald bringt neue 575Foto: Werft
Viele Fenster, viele Kanten, viel Boot: Hanses Neue, die zweitgrößte der Linie
Das Schiff kombiniert alte Markenwerte mit neuen Ideen und soll auch den Chartermarkt bedienen. Dazu ist es vergleichsweise günstig

Sie bekommt eine Selbstwendefock, die Fallen und die wichtigsten Schoten sind von den beiden Rädern aus zu bedienen – klar. Und das ansonsten offene Heck erhält eine Klappe, auch nichts Neues mehr. Darunter jedoch wird’s lustig: Die Dingi-Garage schluckt ein fast drei Meter langes Rib mit fest eingebautem Jet-Antrieb, das es bis auf 42 Knoten schaffen soll und drei Personen mitnimmt. Weiterhin lassen sich die beiden Cockpittische elektronisch absenken und zu einer Liegewiese ummodeln. Neu auch: Die Hanse wird aktiv mit Rollmast angeboten.

Unter Deck lassen sich bis zu sechs Kabinen installieren, es gehen aber auch drei. Dazu wählt der Käufer zwischen drei Furniersorten, drei Bodenbrettertypen, diversen Polsterstoffen und neun Farben für die Außenhaut. Die Pantry ist längs eingebaut. Erwähnenswert ist der Preis: 403.000 Euro – das ist deutlich günstiger als die direkte Konkurrenz.

  Zwei Tische, breites Heck, reichlich Luken und ein flacher AufbauFoto: Werft Zwei Tische, breites Heck, reichlich Luken und ein flacher Aufbau  Tochterboot mit Jet-Antrieb: Garage für ein schnelles RibFoto: Werft Tochterboot mit Jet-Antrieb: Garage für ein schnelles Rib  Sichtbar eingeschnürte Hecks waren gestern – und Bmax liegt weit achternFoto: Werft Sichtbar eingeschnürte Hecks waren gestern – und Bmax liegt weit achtern  Skeg statt Saildrive und ein amtlicher T-Kiel, dazu reichlich LWLFoto: Werft Skeg statt Saildrive und ein amtlicher T-Kiel, dazu reichlich LWL
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Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Stellvertretender Chefredakteur YACHT

Fridtjof Gunkel, geboren auf Helgoland, startete dort seine Segelkarriere im Opti und stieg schnell auf Kielboote um. Admiral’s Cup, Weltmeisterschaften und weitere internationale Regatten sowie eine Teilnahme im Whitbread Round the World Race Race waren seine prägenden seglerischen Stationen, ebenso wie ausgedehnte Fahrtentörns in Europa und Übersee. Bei der YACHT ist er bereits seit 1985. Er segelt privat einen Performance/Cruiser mit Liegeplatz an der Ostseeküste, seine Lieblingsreviere sind die schwedischen Schären und die Bretagne.

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