Grand Soleil erweitert sein Angebot im großen Yachtsegment. Mit der neuen Plus-Linie richtet sich Cantiere del Pardo an Eigner, die eine Segelyacht über 60 Fuß suchen und dabei deutlich stärker in die Gestaltung eingebunden werden wollen.
Im Mittelpunkt stehen Eleganz, Qualität, Komfort und ein hoher Grad an Individualisierung. Grand Soleil Plus soll nicht nur größere Yachten zusammenfassen, sondern ein anderes Verhältnis zwischen Werft und Eigner schaffen: Jede Yacht entsteht aus einem direkten Austausch mit dem Auftraggeber.
Die Plus-Linie umfasst Grand-Soleil-Modelle oberhalb von 60 Fuß. Angeboten werden zwei Ausrichtungen: Performance und Long Cruise.
Die Performance-Reihe richtet sich an Eigner, die Größe und Komfort mit sportlichen Segeleigenschaften verbinden wollen. Zur Linie gehören:
Die Long-Cruise-Reihe ist stärker auf komfortables Langstreckensegeln ausgelegt. Hier umfasst das Programm:
Damit strukturiert Grand Soleil sein Angebot im oberen Segment klarer als bisher. Die Plus-Linie steht für jene Yachten, bei denen Ausstattung, Layout und technische Systeme besonders stark auf die Vorstellungen des Eigners abgestimmt werden können.
Ein zentraler Baustein der Plus-Linie ist die Einbindung des Eigners bereits in einer frühen Projektphase. Gemeinsam mit einem eigenen Team sollen Layout, Materialien, Oberflächen, technische Systeme und Ausstattungsdetails festgelegt werden.
Das Ziel ist eine Yacht, die nicht nur zur Marke Grand Soleil passt, sondern auch zum persönlichen Stil und Nutzungsprofil des Eigners. Damit bewegt sich die Plus-Linie näher an einem semi-custom Ansatz als an klassischem Serienyachtbau.
Gerade bei Yachten über 60 Fuß wird diese Nähe zum Eigner wichtiger. Die Boote werden häufig für sehr unterschiedliche Nutzungsszenarien gebaut: sportliches Segeln, Langfahrt, private Familiennutzung, repräsentative Aufenthalte an Bord oder eine Mischung daraus.
Cantiere del Pardo betont bei Grand Soleil Plus die vollständig interne Fertigung. Von der Laminierung des Rumpfs bis zur Endmontage sollen alle wesentlichen Produktionsschritte in der Werft stattfinden.
Das gibt der Werft mehr Kontrolle über Qualität, Termine, technische Ausführung und Abstimmung zwischen den einzelnen Gewerken. Gleichzeitig soll der Einsatz hochwertiger Komponenten die Zuverlässigkeit und Wertigkeit der Yachten unterstreichen.
Für Grand Soleil ist dieser Punkt auch Teil des Markenversprechens: handwerkliche Qualität, kontrollierte Prozesse und ein Finish, das zum Premiumanspruch der Werft passt.
Für die Entwicklung der Plus-Linie setzt Cantiere del Pardo auf ein Team mit klar verteilten Aufgaben. Als Projektmanager begleitet Franco Corazza die Entwicklung. Er bringt Erfahrung als Unternehmer und Regattasegler ein und soll die einzelnen Projektphasen koordinieren.
Die Konstruktion liegt bei Matteo Polli, der besonders für die Optimierung von Regattayachten Erfahrung mitbringt. Marco Lostuzzi verantwortet die Strukturen und knüpft damit an frühere Projekte von Cantiere del Pardo an.
Nauta Design übernimmt das allgemeine Layout, das Deckdesign und die Innenräume. Die Gestaltung soll moderne, elegante Linien mit Funktionalität verbinden.
Auch nach dem Bau setzt die Plus-Linie auf eine engere Betreuung der Eigner. Ein internationaler VIP-Service soll rund um die Uhr Unterstützung bieten, etwa bei technischen Fragen, individuellen Anliegen oder schnellen Lösungen während der Nutzung.
Damit verlagert Cantiere del Pardo den Anspruch der Linie über das Produkt hinaus. Grand Soleil Plus soll nicht nur eine Yachtserie sein, sondern ein betreutes Eignerprogramm für große Yachten.
Mit Grand Soleil Plus schärft Cantiere del Pardo seine Position im Bereich großer Segelyachten. Die Werft verbindet dabei mehrere Entwicklungen, die im oberen Yachtsegment zunehmend wichtig werden: stärkere Individualisierung, kontrollierte Fertigung, Markenservice und eine klare Trennung zwischen sportlicher Performance und komfortabler Langfahrt.
Für Grand Soleil bedeutet die Plus-Linie einen weiteren Schritt in Richtung größerer, stärker personalisierter Yachten. Der Name steht damit nicht nur für zusätzliche Länge, sondern auch für mehr Einfluss des Eigners auf das fertige Boot.