Gebrauchtboot-TestEin dänischer Design-Klassiker

Andreas Fritsch

 · 13.07.2021

Gebrauchtboot-Test: Ein dänischer Design-KlassikerFoto: YACHT/A. Lindlahr
Das 8,2 Meter lange Boot hat runde, fast organische Formen
Der Spitzgatter vom Typ Grinde ist optisch unverwechselbar und hat eine große Fan-Gemeinschaft. Wer glaubt, er segelt wegen der traditionellen Optik lahm, irrt

Die vom dänischen Designer Peter Bruun in den Siebzigern entworfene Yacht folgt dem klassischen Design der dänischen Arbeitsboote mit Spitzgatt-Heck und angehängtem Ruder. Doch Bruun war und ist noch heute begeisterter Regatta-Segler, so sollte das Boot schon damals auch ordentlich segeln. Ein modernes Unterwasserschiff mit geteiltem Lateralplan sowie reichlich Segelfläche sind Garanten dafür. Und so erwarb sich das knuffige, nach dem Grindwal benannte Boot, den Ruf ein guter Segler zu sein.

Obendrein galt die Bauqualität schon damals als hoch, war auf Hallberg-Rassy-Niveau. Bruun entwarf diverse Boote in der Zeit, alle waren von Formen und Namen an Wal-Gattungen (auf Dänisch..) angelegt: Spækhugger, Marsvin, Kaskelot und eben Grinde. Fast 600 Grindes wurden gebaut – und sind auch heute noch unterwegs, denn die Boote sind langlebig und wegen ihrer urigen Form beliebt.

Der ausführliche Gebrauchtboot-Test jetzt in der neuen YACHT, Nr. 15/2021

Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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